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12.01.2023 Presseinfo

Vor­bild Graz: 15 neue 30er-Be­rei­che bis Som­mer 2023

Uschi Schwarzl ist erfreut über die breite Zustimmung zu Tempo 30.

Zwei Drittel der Innsbrucker:innen will Tempo 30 - Entscheidung im Gemeinderat wird richtungsweisend

Seit vielen Jahren ist Graz in Sachen Verkehrsberuhigung Vorbild für andere Städte. Jetzt setzt man dort einen weiteren großen Schritt und erweitert die 30er-Zone um ganze 15 Straßen, die aus dem Vorrangstaßennetz herausgenommen werden und bis zum Sommer 2023 als 30er Zone ausgewiesen werden sollen. Wie auch in Innsbruck haben Expert:innen und Experten das bestehende Vorrangstraßennetz evaluiert und Vorschläge für die Veränderung des Netzes ausgearbeitet. Zudem wurden auch in Graz Anregungen von Bürger:innen und Bürgern sowie dem Projektteam der Radoffensive 2030 aufgenommen.

 

„Denn je niedriger die Geschwindigkeit des motorisierten Individualverkehrs ist, desto attraktiver ist es für Rad- und Fußgänger:innen, die Bereiche zu nutzen, verweist Mobilitätsausschuss-Mitglied Janine Bex auf den politischen Handlungsauftrag einen gleichberechtigten Zugang zum Verkehrsraum für alle Verkehrsteilnehmer:innen zu schaffen.

 

Im Gemeinderat besteht für die politischen Entscheidungsträger:innen die Chance eine richtungsweisende Entscheidung für Verkehrssicherheit und -beruhigung in Innsbruck zu treffen. „Es ist an der Zeit zu handeln“, appelliert deshalb Grünen-Klubobfrau Janine Bex an alle im Gemeinderat vertretenen Fraktionen. Denn die weiteren Argumente für diese Maßnahme, die Tempo 30 zur Regel und höhere Geschwindigkeiten zur Ausnahme machen würden, liegen auf der Hand: Ein 4-5 Mal höheres Todesrisiko bei Unfällen mit Tempo 50 statt Tempo 30, das konstatiert die OECD in einer ihrer Studien. Das deutsche Bundesumweltamt rechnet vor: Während ein Auto bei Tempo 50 wegen der Reaktionszeit nach 14 Metern immer noch mit 50 km/h unterwegs ist, steht es bei Tempo 30 nach 14 Metern bereits still.

 

„Tempo 30 bedeutet einen weniger als halb so langen Bremsweg, Tempo 30 bedeutet weniger Lärm und Tempo 30 bedeutet ein sichereres gemeinsames Nutzen der Straßen verschiedener Verkehrsteilnehmer:innen. Wir werden weiterhin versuchen die wichtigste Verkehrssicherheitsmaßnahme durchzubringen, die Innsbruck braucht: Tempo 30 vor allen Bildungseinrichtungen und auf allen Wohn- und Nebenstraßen.“, erneuert die Klubobfrau der Innsbrucker Grünen dem Wunsch der Bevölkerung nach Verkehrsberuhigung nachzukommen.

Klubobfrau Janine Bex
Janine Bex

Klubobfrau

Maria-Theresien-Straße 18/1/1330

6020 Innnsbruck

Tel. 0512 5360-1330

[email protected]
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