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13.12.2022 Presseinfo

Grü­ne be­grüßen Emp­feh­lun­gen des Bun­des­rech­nungs­ho­fes

Eine Straßenbahn im Zentrum von Innsbruck.

KO Bex: "Wo der Platz für den Autoverkehr nicht reicht, da er sonst Öffis und Menschen ausbremst, muss er herausgenommen werden."

Mit großen Zuspruch begrüßen die Innsbrucker Grünen den aktuellen Bericht des Rechnungshofes, der sich mit den Rahmenbedigungen für den öffentlichen Verkehr in österreichischen Städten auseinandersetzte und dabei auch gesonderten Fokus auf die städtische Straßenbahn legte. So spricht sich der Bundesrechnungshof für die Einführung von Maßnahmen aus, die die Effektivität der Straßenbahn evidenzbasiert verbessern, um die getätigten Investitionen auch sinnvoll nutzen zu können, wie etwa Angebotsverbesserungen bei den Öffis, Tempobeschränkungen für den motorisierten Individualverkehr und (teilweise) Fahrverbote für diesen, die Etablierung einer City-Maut oder auch mehr Fußgänger:innen- und Begegnungszonen. „Wir freuen uns sehr über die Empfehlungen des Bundesrechungshofes, der unsere schon immer geteilte Position bestärkt. Die Investitionsmittel in den Straßenbahnausbau müssen so gut wie möglich genutzt werden. Das bedeutet auch, dass die Straßenbahn nicht mehr durch stauende oder parkende Autos aufgehalten und verlangsamt werden darf, denn das verschlechtert ihren Wirkungsgrad. Dieses Problem muss jetzt offensiv angegangen werden“, findet die Grüne Klubobfrau Janine Bex klare Worte und greift die Vorschläge des Bundesrechnungshofes auf.

 

„Wo der Platz für den Autoverkehr nicht reicht, da er sonst Öffis und Menschen ausbremst, muss er herausgenommen werden. An der Sillparkkreuzung etwa müssen sich Öffis, Radfahrende und Zufußgehende einige wenige enge Korridore teilen, während der Autoverkehr teils mehrspurig rollt. Für diesen Kreuzungskomplex haben wir gute Ideen für die Neuaufteilung des Verkehrsraums – aber das ist nur ein Bereich von vielen“, konkretisiert Bex einen Vorschlag der Grünen Innsbruck, wie den Empfehlungen des Bundesrechnungshofes entsprochen werden könnte.

 

Für die Innsbrucker Grünen ist der vorliegende Bericht ein Grund mehr die nötigen Schritte in der Verkehrswende einzuleiten und die schon lange bestehenden Probleme zu lösen, die der mobilisierte Individualverkehr in der Stadt auslöst. „Die Klimakrise lässt uns keine Wahl und auch keine Zeit mehr. Besser heute als morgen müssen wir dafür sorgen, dass der Autoverkehr gesundgeschrumpft wird“, schließt Bex.
Klubobfrau Janine Bex
Janine Bex

Klubobfrau

Maria-Theresien-Straße 18/1/1330

6020 Innnsbruck

Tel. 0512 5360-1330

[email protected]
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