Grüne erfreut über FI-Zustimmung zu neuen 30er-Zonen
Bex: "Endlich kommt Bewegung in Verkehrssicherheits-Debatte"
Als positives Signal wertet heute die grüne Klubobfrau Janine Bex den von der Fraktion „Für Innsbruck“ angekündigten Kurswechsel zu neuen Straßenzügen mit Tempo 30.
In dieser Periode hatte FI gegen die meisten konkreten Vorschläge für Tempo 30-Zonen gestimmt: Im Juli 2018 gegen den konkret vorliegenden Entwurfs einer Ausweitung des 30er-Gebiets auf der Höhenstraße. Im September 2019 gegen die konkret vorliegenden 30er-Gebiete in der Reichenauer Straße trotz gegenteiligem Wunsch der Bürger:inneninitiative vor Ort, in der Schneeburggasse, in der Anzengruberstraße, in der Josef-Wilberger-Straße, in der Igler Straße trotz gegenteiligem Wunsch des Unterausschusses und in der Sadrachstraße – damals stimmte FI einem einzigen von 10 konkret ausgearbeiteten Vorschlägen des Umweltausschusses zu. Im Juli 2018 stimmte „Für Innsbruck“ dagegen, einen flächendeckenden 30er in die Vorschläge der Stadt Innsbruck an den Bund zur Lärmreduktion in Innsbruck aufzunehmen, aus dem „Masterplan Gehen“ wurde auf Betreiben von „FI“ eine allgemeine Geschwindigkeitsreduktion in Innsbruck als Ziel aus dem Entwurf herausgestrichen.
Die jetzige Ankündigung von „FI“, bei mehr 30er-Zonen für Verkehrssicherheit dabei zu sein, verspreche eine interessante Diskussion und Mehrheitsbildung, wenn der Gemeinderat in acht Tagen am 24. März über Tempo 30 auf allen Straßen, ausgenommen Durchzugsstraßen, in Innsbruck abstimme. „Ich bin zuversichtlich, dass die Argumente der Verkehrssicherheit, insbesondere für schwache Verkehrsteilnehmer:innen, mehr zählt als die Bedürfnisse der Bleifuß-Fraktion.“