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30.11.2022 Presseinfo

Um­welt­freund­li­che Mo­bi­li­tät gut für die Wirt­schaft

Diagramm der Studie zur Nutzung der Verkehrsmittel.

Kaufkraftstudie belegt erstmals ökonomischen Stellenwert sanfter Mobilität

Die Kaufkraftstudie, die von der Stadt Innsbruck im Rahmen des Radmasterplans durchgeführt wurde, sollte bei an wirtschaftlichem Wohlergehen der Innsbrucker Innenstadt interessierten Politiker:innen eigentlich für Freude sorgen sorgen. Zwei Drittel der Einnahmen regelmäßiger Innenstadt-Besucher:innen kommen nicht von PKW-Fahrer:innen, sondern von Fahrradfahrenden, zu Fuß gehenden und mit den Öffis kommenden Menschen. Ein Fakt, der aufzeigt, wie gut Klimaschutz und Stärkung der Wirtschaftskraft ineinandergreifen. „Politische Gruppierungen, die etwas für unsere Kaufleute tun wollen, sollten daher dabei mitwirken, diesen wunderbaren Trend durch Straßenraumgestaltungen, Verkehrsberuhigung, Geschwindigkeitsreduktion, Verstärkung des ÖV-Liniennetzes u.a.m. weiter zu verstärken“, sagt dazu die Innsbrucker Grünen-Klubobfrau Janine Bex.

 

Der enorme wirtschaftliche Stellenwert der Radfahrenden, zu Fuß gehenden und Öffi-fahrenden Innenstadtgäste mit zwei Drittel der Einnahmen, muss laut Grünen Auftrag an die Politik sein, den öffentlichen Raum zu Gunsten dieser Mobilitätsgruppen umzugestalten – „das ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch gut für die Wirtschaft in der Innsbrucker Innenstadt.“ Kritische Fragen zur Methodik der professionellen externen Erhebung, wären im Rahmen der Präsentation für alle interessierten politischen Gruppierungen mit den Studienautor:innen am Montagnachmittag möglich gewesen – „da hat sich aber leider niemand von jenen Fraktionen eingefunden, die jetzt öffentlich Kritik an der Studie üben“, berichtet die grüne Klubobfrau.

 

Zur Behauptung, die Nutzung der verschiedenen Verkehrsmittel variiere stark nach Jahreszeit, würde ein Blick in die erste Studie zum Radmasterplan genügen: Der PKW ist mit 17% im Sommer und 23% im Winter das über die Jahreszeiten am gleichmäßigsten genutzte Verkehrsmittel in Innsbruck, es werden entgegen der Behauptungen von FPÖ und ÖVP also auch im Winter nicht viel mehr PKW-Kund:innen. Stärker schwanken das Sommer-Verkehrsmittel Nummer eins, das Fahrrad, mit 40% im Sommer und nur 15% im Winter und das Winter-Verkehrsmittel Nummer eins, die Öffis, mit 21% im Sommer und 30% im Winter. (siehe beiliegende Folie).

 

Alle Studien der Stadt Innsbruck zu Mobilität und Fahrrad, finden Sie hier: Fahrrad – Mobil in Innsbruck – Stadt Innsbruck
Klubobfrau Janine Bex
Janine Bex

Klubobfrau

Maria-Theresien-Straße 18/1/1330

6020 Innnsbruck

Tel. 0512 5360-1330

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