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Uschi Schwarzl

Stadträtin, Ersatzdelegierte zum Bundeskongress
„Nach vielen Jahren politischer Arbeit kann ich sagen: Stadtpolitik ist die Königsklasse der Politik. Sie ist hautnah, betrifft mich als Gemeinderätin und Klubobfrau genauso wie als Stadtbewohnerin. Ich bin sehr stolz darauf was wir Grüne für Innsbruck schon alles erreicht haben.“
Uschi Schwarzl

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Verantwortlich für

Mitglied Folgender Ausschüsse des Innsbrucker Gemeinderats

  • Rechts-, Ordnungs- und Unvereinbarkeitsausschuss
  • Kulturausschuss
  • Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität
  • Ausschuss für BürgerInnenbeteiligung, Petitionen und Zivilgesellschaft

Ersatzmitglied Folgender Ausschüsse des Innsbrucker Gemeinderats

  • Ausschuss für Finanzen, Subventionen und Beteiligungen
  • Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Tourismus
  • Kontrollausschuss
  • Personalausschuss
  • Ausschuss für Soziales und Wohnungsvergabe

Partei

  • Mitglied im Landesvorstand der Grünen Tirol

INTERVIEW

Wo siehst du Innsbruck in 10 Jahren?

Wir sind im gesamten Neubaubereich aus Öl und Gas ausgestiegen.
Alle Innsbrucker*innen haben eine ÖV-Jahresticket, weil die Öffis in IBK unschlagbar sind.
Mittlerweile gibt es auch ein gemeinsamens Mobilitätskonzept für den Großraum, weshalb die Auto-Pendler*nnenströme stark abgenommen haben. Alle Flotten in IBK - von Taxis, über Betriebe bis hin zum Magistrat - fahren elektrisch. 

Durch Raumordnung entlang des öffentlichen Interesses ist es gelungen, den Anteil geförderter Wohnungen am Neubau zu steigern, Studierende könne bereits zwischen etlichen Studiwohnungen (Heime in WG-Form) wählen.

Die gegen unseren Willen verhängten Verbote sind aufgehoben und durch gut funktionierende Angebote abgelöst.

Die neue Stadtbücherei und Haus der Musik sind pulsierende offene Räume und die interdisziplinäre Arbeit an der Gesamtnutzung des Innufers zwischen Unibrücke und Markthalle geht in die Zielgerade.

Was ist dein Herzensprojekt?

Es gibt nicht nur eins, sondern in jedem meiner Schwerpunkte zumindest eins.
Innsbruck an den Inn, Energie-Klima-Vorzeigestadt, Verzahnung von Kultur- und Stadtentwicklung, und: Ich wünsche mir erreichen zu können, dass bei Stadtteilversammlungen, Diskussionen über Neubauten, usw. nicht mehr die Frage nach dem Platz für Autos sondern nach dem Platz für Kinder, für Kultur und nach Freiräumen im Vordergrund steht. Wenn das gelungen ist, dann haben wir die Köpfe und Herzen erreicht und können die viele Energie, die in Debatten in die "Tonne Blech" fließt, für Gestaltung unseres Lebensraumes verwenden.​​

Wer sind deine politischen Vorbilder?

Johanna Dohnal als Kämpferin für Frauen zu einer Zeit, als das noch viel schwieriger war. In gewisser Hinsicht auch Hilde Zach, weil sie trotz unterschiedlicher Meinungen gezeigt hat, wie man authentisch Politikerin sein und zu Fehlern stehen kann.​​

Welche europäische Stadt kann Vorbild für Innsbruck sein?​

Ich würde meinen, dass uns skandinavische und niederländische Städte zeigen, wie man Städte für Menschen und nicht für Autos plant. Ist das erstmal gelungen, dann wird viel Hirnschmalz und Platz für alle anderen Stadtgestaltungsfelder frei.​​

Dein Lieblingsort in Innsbruck?

Domplatz, Patscherkofel, Umbrüggler Alm. Und natürlich meine Wohnung.

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BIOGRAFIE

1960 in Ried i.I. Oberösterreich geboren. Nach der Matura zum Studium nach Innsbruck (Lehramt Geschichte und Sport) gekommen und da so wie viele hängen geblieben. Und das mit Leidenschaft.
Seit über 30 Jahren in Lebensgemeinschaft mit Manfred und Mutter von zwei tollen Töchtern - Susanne und Andrea -, die mittlerweile erwachsen sind.
1989 Einzug in den Innsbrucker Gemeinderat, dem ich seither mit dreijähriger Unterbrechung als Landtagsabgeordnete angehöre.
1990/91 erste Frau im Innsbrucker Stadtsenat. Mehrmals Spitzenkandidatin und Stadtsenatsmitglied.
Seit der Regierungsbeteiligung 2012 Klubobfrau der Innsbrucker Grünen und Obfrau des Ausschusses für Umwelt, Energie und Mobilität - Funktionen, die mir riesige Freude bereiten.