07.02.2024
Presseinfo
IG Altpradl deckt Doppelmoral der schwarzblauen Mehrheit auf
KO Lukovic: "Schwarzblau betreibt Verkehrsberuhigung nur vor der eigenen Haustür aber nicht für die Innsbrucker:innen.
Dankbar zeigen sich die Innsbrucker Grünen gegenüber der IG Altpradl, die die schwarzblaue Doppelmoral in puncto Verkehrsberuhigung mit einer einfachen Erhebung passend auf den Punkt bringen: So wohnen 60% aller Gemeinderät:innen in Straßenzügen mit Geschwindigkeitsbegrenzungen und weitere 20% in solchen, die Fahrverbote, Sackgassen oder Einbahnfahrten aufweisen. „In Summe wohnen 80% der Gemeinderät:innen in verkehrsberuhigten Zonen, weil sie die Ruhe und Sicherheit dort schätzen. Doch anstatt alle Innsbrucker:innen in den Genuss dieser Situation kommen zu lassen, schaut die schwarzblaue Mehrheit offensichtlich nur auf sich selbst. Sie betreiben Verkehrsberuhigung nur vor der eigenen Haustür aber nicht für die Innsbrucker:innen“, kommentiert der Grüne Klubobmann Dejan Lukovic die Doppelmoral der schwarzblauen Gemeinderät:innen. So wohnen von den 20 FPÖ-, FI-, ÖVP- und Anzengruber-Gemeinderät:innen nur vier nicht in einer verkehrsberuhigten Straße.
Es sind jedoch diese 20 Gemeinderät:innen im Zusammenspiel mit wenigen weiteren, die in der laufenden Periode immer wieder Anträge der Grünen zur Verkehrsberuhigung ablehnten, wie etwa den grundsätzlichen 30er in der Stadt mit Ausnahme von Landes- und Durchzugsstraßen, in der Reichenauerstraße, am Fürstenweg, in der König-Laurin-Straße, in diversen Höttinger Straßenzügen, in der Dreiheiligenstraße, in der Dr.-Stumpf-Straße oder auch in der Gerhild-Diesner-Straße. „Diese Doppelmoral haben sich die Innsbrucker:innen nicht verdient, sondern Gemeinderät:innen, die nicht nur vor der eigenen Haustür arbeiten, sondern für die gesamte Stadt“, schließt Lukovic.