Grünes Unverständnis über Blockade beim Bozner Platz
KO Lukovic: „Für Innsbruck arbeitet nur noch gegen Innsbruck“
„Kaum zu fassen, dass drei wirtschaftsnahe Parteien aus reiner politischer Willkür die Umgestaltung des Bozner Platzes zu einem florierenden Zentrum der Stadt tatsächlich verhindert haben“, kritisiert Klubobmann Dejan Lukovic die heutige Ablehnung der Neugestaltung des Bozner Platzes scharf. Die Innsbrucker Grünen hatten bis zuletzt auf eine am Gemeinwohl und öffentlichen Interessen basierte Politik gepocht, denn außerhalb des politisches Spektakels gibt es starke Befürworter:innen der Umgestaltung. „Leider zeigen die Gegenstimmen von FI, FPÖ, LI und einer zwiegespaltenen Volkspartei, dass sie sich von einem überschäumenden Depaoli vereinnahmen lassen, anstatt auf die seriöse und dringliche Forderung des Zentrumvereins und der Wirtschaftskammer zu hören, den Platz in der Variante des Siegerprojektes umzugestalten und damit für Jahrzehnte klimafit zu gestalten.“
Das Unverständnis über die Verhinder:innen des Projektes ist auch bei Stadträtin Uschi Schwarzl groß. Sie hatte bis zuletzt Gesprächsbereitschaft signalisiert, die Vorzüge eines klimafitten Platzes wiederholt und die Gewinne für die lokale Wirtschaft betont. „In meiner jahrzehntelangen Arbeit als Politikerin ist mir ein solcher Kindergarten nicht untergekommen.“ Die Ressortleiterin fügt hinzu: „Es ging mir immer um den Nutzen für die Stadt und macht mich fassungslos, dass die monatelange harte Arbeit unzähliger Personen in den Ämtern nun von den Verhinderern nichtig gemacht wird. Dass auch noch ein Ergänzungsantrag unserer Seite abgelehnt wurde, der die wenigen inhaltlichen Kritikpunkte adressiert hätte, lässt mich ratlos zurück.“
Für die Innsbrucker Grünen ist nach diesem Tag klar, dass mit Für Innsbruck nicht mehr viel für die Innsbrucker Bevölkerung geschehen wird. Klubobmann Lukovic dazu: „Nach diesem Tag sollte jedem klar sein, dass Für Innsbruck nur noch gegen Innsbruck arbeitet.“ Weiters stellt er klar: „Wir werden mit jedem Antrag und jeder Abstimmung den Innsbrucker:innen zeigen, dass wir uns von dem Kindergarten der rechtskonservativen Parteien inklusive Lebenswertes Innsbruck, die scheinbar die Pläne nicht verstanden haben, nicht unterkriegen lassen, sondern für die Interessen der Öffentlichkeit kämpfen.“