17.01.2024
Presseinfo
Tempo 30 Erleichterung
Willi: „Meine Vision ist, dass der öffentliche Raum im Ganzen menschengerechter und weniger autozentriert wird.“
Die heute präsentierte Novelle zur Straßenverkehrsordnung (StVO) begrüßt der Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi umgehend. Er nimmt den Ball aus Wien direkt auf und spricht sich für die rasche Realisierung von mehr Tempo 30 Bereichen in Innsbruck aus.
„Tempo 30 bringt vieles, was sich Menschen in unserer Stadt wünschen: weniger Lärm, weniger Schadstoffe und vor allem mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer:innen, besonders für die Kleinsten. In Innsbruck kämpfen wir Grüne zusammen mit Bürger:inneninitiativen und Eltern für Verkehrsberuhigung. Es ist wichtig, den Städten und Gemeinden hier mehr Handhabe zu geben und die notwendigen Verfahren zu vereinfachen. Denn Städte und Gemeinden, ja der öffentliche Raum im Ganzen, müssen menschengerechter und weniger autozentriert werden“, so Willi.
Bisher wurden alle Vorstöße der Grünen vom rechtskonservativen FI-ÖVP-FPÖ Block verhindert. Damit müsse mit der jetzt vorliegenden Novelle endgültig Schluss sein. „Die Innsbrucker:innen wünschen sich eine verkehrsberuhigte und sichere Stadt. Gerade in jenen Straßen, die von den ganz jungen und älteren Menschen häufig frequentiert werden – wie Kindergärten, Schulen und Altenheime – sollte längst der Fuß vom Gaspedal genommen werden müssen“, so die Grüne Verkehrssprecherin Janine Bex.
Zuletzt wurden die Menschen in Hötting und Saggen im Oktober im Gemeinderat vom Bleifuß-Block bestehend aus FPÖ, ÖVP und FI ausgebremst. Im Westabschnitt der Höttinger Sonnenstraße sowie in der Claudiastraße im Saggen sollte Tempo 30 erlassen werden. „Ich verstehe einfach nicht, wie man sich bewusst gegen die Wünsche der Menschen vor ihrer Haustür aussprechen kann. Außerdem sprechen alle Argumente für mehr Tempo 30 in Innsbruck: mehr Sicherheit, mehr Gesundheit und mehr Lebensqualität“, schließt die stv. Grüne Klubobfrau Bex.