Radstreifen Fürstenweg (vorerst) gesichert!
Bex: „Mehrheit im Gemeinderat hat sich heute für eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik und eine lebenswerte Stadt ausgesprochen.“
In der heutigen Sitzung des Gemeinderats erreichte ein FPÖ-Antrag zum Rückbau des neu geschaffenen Radstreifens am Fürstenweg die für eine dringliche Behandlung notwendige Mehrheit nicht. Der Gemeinderat habe damit ein wichtiges Zeichen gesetzt. „Die Mehrheit hat sich für eine zukunftsorientierte Verkehrspolitik und eine lebenswerte Stadt ausgesprochen“, resümiert stellvertretende Klubobfrau Bex und hofft darüber hinaus, dass dieses Versprechen der Fraktionen auch in Hinblick auf die Behandlung des Antrags im Juli-Gemeinderat gelte: „Das Tempo bei der Umsetzung von Maßnahmen für umweltfreundliche Mobilität kann im Lichte der Klimakrise und im Sinne der Zukunft der Stadt nicht schnell genug gehen.“
Der Radstreifen am Fürstenweg komme nicht nur den Anrainer:innen wie auch den rund 2.270 Mitarbeiter:innen der dort ansässigen Firma MED-EL zugute, er ist auch ein wichtiger Teil für das große Ganze. Der Teil zwischen der Unterbergerstraße und der Sebastian-KneippStraße stelle hier die erste kurzfristige Maßnahme dar. Mittelfristig stehe die Realisierung der Route zwischen dem Hallenbad Höttinger Au und der Sport-Universität (USI) an, langfristig sei darüber hinaus die Anbindung an die Flöckingerpromenade angedacht – das Projekt ist Teil des im November 2020 im Gemeinderat beschlossenen Radmasterplans. „Von einer realistischen und zeitgemäßen Aufteilung des öffentlichen Straßenraums profitiert am Ende das Gemeinwohl. Eine blinde Priorisierung des motorisierten Individualverkehrs zu Lasten von Anrainer:innen, Fußgänger:innen und Radfahrer:innen ist weder fair – noch bedarfsgerecht!“, schließt Bex.