Mit blau-schwarzer Autofahrerpartei keine Stadt der Zukunft
Bex, Willi: Abhängigkeit vom Auto reduzieren bringt Mehrwert für Gesundheit, Klimaschutz und Wirtschaft
Die Gesundheit der Innsbrucker:innen scheint der vereinten Autofahrerpartei von Hofrat Tursky über den ehemaligen Gesundheitsstadtrat Anzengruber bis zu Vizebgm. Lassenberger wenig wert zu sein: statt beim Tempo für Autos und Motorräder zu bremsen, wie von den Innsbrucker Grünen und Bürgermeister Georg Willi gefordert und in bereits unzähligen Gemeinderatsanträgen bereits versucht, bremsen sie lieber bei Gesundheit, Klimaschutz und Wirtschaft.
Das Linzer Meinungsforschungsinstitut Spectra hat im Jahr 2022 für die Landeshauptstadt im Rahmen des „Radmasterplans 2030“ eine repräsentative Studie[1] zum Thema Verkehrsmittelwahl und Kaufkraft durchgeführt. Die Studie zeigt, dass in Innsbruck mehr als zwei Drittel der Menschen mit umweltfreundlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind. In Summe kommen von den wöchentlich 3,5 Millionen Einnahmen in der Innenstadt 63 Prozent von umweltfreundlich einpendelnden Menschen (29 Prozent Öffentlicher Verkehr, 21 Prozent Fahrrad, 13 Prozent zu Fuß) und 37 Prozent von PKW- bzw. Motorradfahrer:innen.
Bürgermeister Georg Willi schlussfolgert: „Es ist gelungen, die Abhängigkeit vom Auto weiter zu reduzieren. Das bedeutet, dass mehr als zwei Drittel der Menschen sich mit Öffis, Fahrrad, Scooter oder zu Fuß durch unsere Stadt bewegen. Diese zwei Drittel bilden auch den Großteil der Laufkundschaft in den Geschäften und Gastronomiebetrieben: sie beleben und erhalten Einzelhandel und Gastronomie.“
Hier sollten eigentlich die sogenannten Wirtschaftsparteien volle Fahrt aufnehmen und allen voran Wirtschaftstadträtin Oppitz-Plörer an Lösungen im Sinne der Bevölkerung und Unternehmer:innen arbeiten. Auch beim Thema Leerstand und wirtschaftliche Attraktivierung ist die ÖVP die wahre „Bremspartei“, die anstatt sich für eine lebenswerte Stadt einzusetzen lieber das Märchen von sterbenden Innenstädten weiter verbreitet und mit ihrer Visionslosigkeit glänzt.
„Wir Grünen setzen uns für eine nachhaltige Zukunft ein, in der die Stadt sich vor den Menschen und vor allem den Kindern verneigt, nicht vor dem Auto. Die Diskussion über schwere Stadtgeländewagen, sogenannte SUVs, ist nun dank der Maßnahmen in Paris auch bei uns angekommen“, so die dreifache Mutter Bex weiter. „Diese Autos stellen aufgrund ihrer Größe und ihres Gewichts eine besondere Gefahr im Straßenverkehr dar und tragen auch erheblich zur weiteren Umweltverschmutzung und Klimazerstörung bei. Wir sind daher der Meinung, dass auch in Innsbruck eine höhere Parkgebühr für SUVs sinnvoll sein könnte und werden uns das genau ansehen.“