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19.11.2021 Presseinfo

Per­so­nal­pa­ket für zen­tra­le Be­rei­che

Kinder liegen im Gras.

Innsbruck braucht mehr Kräfte für Kinderbetreuung, Digitalisierung und leistbares Wohnen

Im heftig diskutierten Personalpaket, das von Bürgermeister Georg Willi vorgelegt und das von allen leitenden Organen des Stadtmagistrats unterstützt wird, sollen die Bereiche Kinderbetreuung, Digitalisierung und leistbares Wohnen gestärkt werden – das geht auch aus den Zahlen hervor, die Bürgermeister Georg Willi präsentiert.

Mit 31 Dienstposten, von denen zehn neu und 21 aus Aufstockung und Umstrukturierung bestehender Stellen geschaffen werden sollen, ist der Bereich Kinderbetreuung, Bildung/Schulen und Kinder-Jugendhilfe  jener, der am stärksten forciert werden soll. Die nächstgrößten Bereiche sind zehn Dienstposten im Bereich Digitalisierung und IT – davon sollen sieben neu geschaffen werden, drei fallen unter Sanierung bzw. Umwandlung. In der Personalabteilung, die für Personalsuche, Personalentwicklung und Weiterbildung zuständig ist, geht es um sieben Posten, davon zwei Neue, der Rest fällt wieder auf Sanierungen bzw. Umwandlung.

Drei komplett neue Stellen im Wohnungsservice sollen u.a. die Task Force AirBnB stärken, um dem Problem der vom Mietmarkt genommenen Wohnungen nachzugehen. Insgesamt entstehen durch das vorgeschlagene Personalpaket 52 neue Dienstposten, aus 55 bisher nur Teilzeit oder provisorisch besetzten Stellen, sollen reguläre Dienstposten werden, weitere 55 sind als Corona-Reserve vorgesehen. „Diese Bereinigungen und Zusammenlegungen dienen der Transparenz und der Planbarkeit insbesondere für jene städtischen Ämter, die viel nach außen mit Bürger:innen in Kontakt treten und deren tägliche Arbeit für die Innsbrucker:innen sichtbar ist“, sagt Bürgermeister Georg Willi.

Die Stadt Innsbruck hat eine schlanke Verwaltung, das nur wenig größere Salzburg hat mit 3.300 Stellen bei der Stadt fast doppelt so viele Bedienstete wie die Stadt Innsbruck mit ihren ca. 1.700 Angestellten. „Der Innsbrucker Gemeinderat erteilt den Mitarbeiter:innen des Stadtmagistrats viele Aufträge. Wir brauchen aber auch die Köpfe, die sich dieser Aufgaben annehmen können“, sagt Bürgermeister Georg Willi etwa mit Verweis auf die Task Force AirBnB, die vom Gemeinderat beauftragt wurde, deren Abbildung im Personalpaket jetzt aber in Frage gestellt wird. „Aber wer A zu einer Stadtverwaltung sagt, die nicht nur im Rathaus sitzt, sondern im Stadtleben positiv wirksam sein soll, muss auch die Personalressource dafür zur Verfügung stellen“, betont der Innsbrucker Bürgermeister. Die Innsbrucker Grünen drängen deswegen weiter auf einen Beschluss des vorgelegten Personalpakets, das unter anderem auch zusätzliche Kräfte in den Bereichen Bürger:innenservice, bei Sicherheit und Veranstaltungen, in der Stadtplanung und im Bereich Soziales vorsieht.

Bürgermeister Georg Willi
Georg Willi

Bürgermeister

Maria-Theresien-Straße 18/1/1330

6020 Innnsbruck

Tel. 0512 5360-1330

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