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20.07.2022 Presseinfo

Ming­ler un­ter­stützt Wunsch Inns­brucks nach Woh­nungs­not­stand

Bild einer Immobilie geförderten Wohnbaus in Pradl, Innsbruck.

Rascher Regierungsbeschluss gefordert - Mingler dämpft gleichzeitig Erwartungshaltung

Unterstützung für den Wunsch des Innsbrucker Gemeinderats kommt heute vom Grünen Wohnsprecher im Tiroler Landtag, Michael Mingler. „Innsbruck soll alle Möglichkeiten bekommen, leistbaren Wohnraum zu schaffen. Ich unterstütze deshalb den Wunsch Innsbruck nach der Verordnung eines quantitativen Wohnungsbedarfes und gehe davon aus, dass die Landesregierung der Forderung nachkommt.“
Die Erlassung einer solchen Verordnung würde es Innsbruck ermöglichen, die Bestimmungen des sogenannten „Bodenbeschaffungsgesetzes“ anzuwenden. Darunter fallen unter anderem die Enteignung von unbebauten Grundstücken und ein Eintrittsrecht in Kaufverträge. „Die Anwendung dieses Gesetzes würde Innsbruck ermöglichen, Grundstücke und Immobilien aufzukaufen und dadurch Wohnraum zu schaffen. Das kann im Einzelfall sicher sinnvoll sein. Ich möchte aber gleichzeitig die Erwartungshaltung dämpfen. Dadurch, dass sowohl bei einer Enteignung als auch bei einem Vorkaufsrecht der Verkehrswert bezahlt werden muss, wird das Bodenbeschaffungsgesetz sicher keine Pauschallösung für leistbares Wohnen sein, so ehrlich muss man sein“, so der Grüne Abgeordnete.
„Noch wichtiger wäre es meines Erachtens allerdings, dass Innsbruck das Thema Vorbehaltsflächen auf gewidmeten Bauland aktiv angeht. Bürgermeister Willi hat hier schon einen Vorstoß übernommen, es wird Zeit, dass sich auch eine Mehrheit im Gemeinderat endlich dafür ausspricht, diese unbebauten Flächen für leistbares Wohnen zu aktivieren“, schließt Mingler.
Die Innsbrucker Grünen
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