Grüne Innsbruck begrüßen Kostenübernahme für 50-Meter-Becken
KO Lukovic: "So kann sich die Stadt voll auf die Sanierung des Höttinger Hallenbades konzentrieren“
Positiv beurteilen die Innsbrucker Grünen den Vorstoß von LH-Stv. Georg Dornauer, die Errichtung eines 50-Meter-Beckens im Landesleistungssportzentrum zu realisieren, womit auch die Kosten für dieses alleinig beim Land liegen würde. Somit kümmert sich das Land um die Leistungssportler:innen und die Stadt Innsbruck um die Innsbrucker:innen. „Im Westen der Stadt leben viele Menschen und junge Familien, dort befinden sich auch zahlreiche Bildungseinrichtungen – der Erhalt der dortigen Wasserfläche ist essenziell“, betont Dejan Lukovic, Klubobmann der Grünen in Innsbruck.
Die IKB haben in der Schwimmbad-Frage die verschiedenen Möglichkeiten ausführlich geprüft: Ein 50-Meter-Becken im Tivoli hätte ca. 36 Millionen Euro, im Höttinger Hallenbad sogar ca. 43 Millionen Euro gekostet – mit Stand 01.01.2022 und lediglich einer Valorisierung von 2,5% – die heute zu berechnenden Kosten wären also wahrscheinlich viel höher, der laufende Betrieb ist noch gar nicht inkludiert. Dem entgegen steht die Renovierung und Erweiterung des Höttinger Hallenbades um ein weiteres 25-Meter-Becken mit Kosten von 24,4 Millionen Euro. „Für uns Grüne liegt auf der Hand, von welcher Variante die Innsbrucker:innen mehr profitieren würden. Im Zuge einer Sanierung könnte das Höttinger Hallendbad auch mit Wohnbau überbaut und so zusätzlicher Mehrwert geschaffen werden“, argumentiert Lukovic abschließend.