09.04.2024
Presseinfo
Sanierung & Aufstockung des Hallenbades in der Höttinger Au
Bürgermeister Willi: "Sobald Dornauer seine Hausaufgaben erledigt hat, könnte die Sanierung und Aufstockung des Hallenbades in der Höttinger Au mit leistbaren Wohnraum eingeleitet werden."
Vor knapp einem Jahr verkündete der für Sport zuständige LH-Stv. Georg Dornauer, dass das 50-Meter-Sportbecken beim Landessportzentrum am Tivoli-Areal entstehen soll. Doch seither ist Warten angesagt. „Dies ist besonders komisch, da die Sozialdemokratie zuvor monatelange trommelte, dass das 50-Meter-Becken so wichtig sei, dass man dafür sogar Wasserflächen im Westen der Stadt opfern müsse“, erinnert Bürgermeister Georg Willi an die seinerzeitige Debatte. Beim Spatenstich zur Sanierung des Eiskanals in Igls vor wenigen Tagen machte LH-Stv. Dornauer Anspielungen auf das 50-Meter –Becken. „Anstatt nur Anspielungen auf das Schwimmbecken zu liefern, sollte sich LH-Stv. Dornauer aufmachen, das tatsächliche Sportbecken zu liefern“.
Für die Innsbrucker Grünen ist klar, dass Dornauer endlich sein Versprechen zu einem 50-Meter-Becken einlösen muss, damit nicht nur bei diesem Projekt etwas vorangehen kann. „Sobald Dornauer seine Hausaufgaben erledigt, könnte die Sanierung und Aufstockung des Hallenbades in der Höttinger Au mit leistbaren Wohnraum weiter vorangebracht werden“, erläutert Georg Willi die grüne Position, dass im Westen der Stadt keine Wasserflächen für die Innsbrucker:innen verloren gehen sollen. Durch eine vernünftige Sanierung inklusive Überbauung können sogar Synergien genutzt werden. „Dieses Projekt würde durch ein zusätzliches 25-Meter-Schwimmbecken neue Wasserflächen sowie durch die Überbauung neuen leistbaren Wohnraum für die Innsbrucker:innen schaffen. Es würde deutlicher weniger kosten als ein 50-Meter-Becken – 24 Millionen Euro statt mindestens 36 Millionen – und somit in vielerlei Hinsicht einen eindeutig größeren Mehrwert für die Menschen in der Stadt bieten“, beschreibt Willi die grüne Herangehensweise.