Bozner Platz: Raum für alle oder brache Fläche für niemanden
KO Lukovic: "Die Alternative zur klimafitten Umgestaltung des Bozner Platzes ist die Beibehaltung der Brachfläche"
Die gestrige Pressekonferenz von Georg Willi und Uschi Schwarzl nehmen die Innsbrucker Grünen als Anlass, um nochmals für die Umgestaltung des Bozner Platzes zu werben, über die im kommenden Gemeinderat abgestimmt wird. Hauptargument für die Innsbrucker Grünen ist dabei die deutliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Bozner Platz, der zu einem klimafitten Entree in die Innenstadt wird, von der vor allem auch die Anrainer:innen sowie die Wirtschaftstreibenden vor Ort profitieren. „Die Neugestaltung des Bozner Platzes ist ein fantastisches Jahrhundertprojekt, das gegen die Erhitzung im Innenstadtbereich hilft, die Wirtschaft vor Ort unterstützt und auch den Innsbrucker:innen einen attraktiven Aufenthaltsort in der Stadt liefert. Die Alternative zur klimafitten Umgestaltung des Bozner Platzes ist die Beibehaltung der Brachfläche“, erläutert der Grüne Klubobmann Dejan Lukovic.
Dessen Umsetzung jetzt ist besonders relevant, da der Bozner Platz ohnehin in den kommenden Monaten aufgrund von Leitungsarbeiten eine Baustelle sein wird. „Es kann nicht sein, dass die Innsbrucker:innen eine große Baustelle im Zentrum der Stadt ertragen müssen, ohne anschließend einen wunderschönen neuen Platz zu erhalten. Das kann man wirklich niemandem erklären“, erläutert Lukovic die Grüne Herangehensweise. Dabei darf auch nicht vergessen werden, dass durch die Umgestaltung der Platz entgegen mancher Behauptungen sogar entsiegelt wird, wie Lukovic abschließend erklärt: „Die entsiegelte Fläche am Bozner Platz würde um 40% steigen, sollte er umgestaltet werden. Wer also den Platz ablehnt, entscheidet sich auch für den versiegelten Status Quo.“