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07.03.2024 Presseinfo

FPÖ darf nicht an die Macht kommen!

Bürgermeister Georg Willi vor der Nordkette

Zahlreiche Bürger:innen und Unterstützer:innen meldeten sich wegen der bodenlosen blauen Wahlplakate bei Bürgermeister Willi.

„Es hat mich schon gebeutelt, als ich das Plakat das erste Mal sah, ich bin schließlich auch nur ein Mensch“, gibt Bürgermeister Willi zu. „Da schreibt eine Partei in riesigen Buchstaben auf ein Plakat, dass deine Person ein Problem sei, das es zu lösen zu gelte. Das macht schon was mit einem und nicht nur mit mir, auch mit anderen und mit dem Klima in der Stadt!“

In den letzten Tagen meldeten sich zahlreiche Bürger:innen und Unterstützer:innen bei Bürgermeister Georg Willi oder sprachen ihn auf der Straße an – der Tenor: „Es geht ihnen einfach zu weit, Wahlkampf hin oder her. Mehrere Personen meinten, sie fänden das Plakat gruselig“, erzählt Bürgermeister Georg Willi, der sich auch für den Zuspruch bedankt: „Es geht mir gut und ich freue mich über jedes freundliche Wort, vor allem aber bin ich entschlossener denn je – die FPÖ darf nicht an die Macht kommen. Die Diktion dieser Partei passt nicht zu unserem weltoffenen, bunten Innsbruck.“

Diese Entschlossenheit teilen auch die Innsbrucker Grünen und Klubobmann Dejan Lukovic, der auch erinnert: „Die beiden ÖVP-Kandidaten Tursky und Anzengruber haben eine Zusammenarbeit mit der FPÖ nach der Wahl nicht ausgeschlossen. Wie geht das mit der klaren Ansage von ÖVP Parteichef Toni Mattle und auch seinem Vorgänger Günther Platter zusammen, die eine Koalition mit der ÖVP kategorisch ausgeschlossen haben? Was sagen sie dazu?“

Erst vor Kurzem sprach Harald Vilimsky im Innsbrucker Gemeinderat von „Fahndungsliste“ und dass es darum ginge „jene Personen ausfindig zu machen, die gegen das Wohl Österreich agiert haben“. Klubobmann Dejan Lukovic stellt daher die Frage: „Wohin führt das, wenn so eine Partei an die Macht käme? Was würde dies für die Stadt, das Klima, die Menschen in Innsbruck bedeuten? Es sollen sich alle in der Stadt wohl fühlen, egal von welcher Partei man ist oder welche Partei man unterstützt.“ Bürgermeister Georg Willi ergänzt abschließend: „Inhaltliche Kritik ist notwendig und legitim, persönliche Angriffe nicht – so habe ich es immer gehalten und dabei werde ich auch weiterhin, auch im Wahlkampf, bleiben. Dass das auch viele andere so sehen, bestärkt mich in meiner Haltung.“