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Janine Bex

Gemeinderätin, Klubdelegierte für den Gemeinderatsklub, Klubobfrau
„Ich freue mich, in einem so starken und vielfältigen Team mitwirken zu können. Wir sehen die Herausforderungen der Zeit und leben die grünen Grundwerte vor. Das wird mir viel Energie für die politische Arbeit bringen.“
Janine Bex

Klubobfrau

MITGLIED:  

  • ​Ausschuss für Arbeit, Wirtschaft und Tourismus​
  • Ausschuss für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte​ 
  • Ausschuss für Umwelt, Energie und Mobilität​
  • Stadtteilausschuss Igls​ und Vill

Kurzbiografie

  • geborenam 29. Oktober 1984 in Hallein (Salzburg)
  • verheiratet mit Tijl, 2 Kinder ​
  • HAK-Matura
  • Bachelorstudium Raumplanung und Raumordnung (TUWien)
  • derzeit in Karenz 

INTERVIEW​


Warum willst du dich politisch engagieren?

Ich möchte durch meine politische Arbeit einen Beitrag zum gesellschaftlichen und vor allem
gemeinwohlorientierten Zusammenleben in Innsbruck leisten. Ein großes Anliegen bildet für mich die
Förderung der Gemeinwesenarbeit und Schaffung von Beteiligungsstrukturen in den Innsbrucker Stadtteilen.

So geht es mir darum, die hohe Lebensqualität für alle Innsbrucker*innen erlebbar zu machen und Schritt für Schritt mit Themen wie Ernährung, Gemeinschaftsgärten, DIY, Repair ... zu verbessern. Konkret heißt das, bestehende Initiativen wie Leihladen, Nähcafe, Kochlokal, Kulturbackstube, Spielraum für Alle, Werk statt Couch, Food Coops, usw. in ihren Bemühungen zu stärken und die Entstehung weiterer Anlaufstellen in allen Innsbrucker Stadtteilen zu fördern. 

Wo siehst du deine Stärken in der politischen Arbeit?

Mein Wirken findet im Kreise von engagierten Menschen, gemeinwohlorientierten Vereinen und Initiativen statt. Aufgrund meiner bisherigen Tätigkeiten konnte ich Einblicke in die Themen einer enkeltauglichen Stadtentwicklung wie Bürger*innenbeteiligung, Raumplanung, Energiewende, usw. gewinnen. Diese für mich sehr wertvollen Sichtweisen und Erfahrungen möchte ich in mein politisches Wirken einbringen. Mein persönliches Ziel ist eine strukturelle Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort unter maßgeblicher Beteiligung und im Sinne der dort lebenden Menschen für einen wachsenden Teil der Bevölkerung zu schaffen.

Meine inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf Themen wie Ernährungssouveränität, Förderung sanfter
Mobilitätsformen und vielfältigen, nachhaltigen Lebensstilen. So geht es mir darum für die Öffentlichkeit z.B. durch Quartiers-Lastenräder, konkrete Berührungspunkte mit den zuvor genannten Themen zu schaffen und der Bevölkerung Platz ihre Ideen und konkreten Umsetzungen im Sinne einer zukunftsfähigen Entwicklung zu ermöglichen. 

Wo siehst du Innsbruck in 10 Jahren?

Innsbruck wächst in vielerlei Hinsicht – nicht nur an Bevölkerung sondern auch an Möglichkeiten, gemeinsam Sinnstiftendes zu entwickeln. Letztendlich wird es darum gehen, an unserer lokalen Zukunftsfähigkeit und an den gesellschaftlichen Herausforderungen gemeinsam freudvoll zu arbeiten.

Die Politik von morgen wird die Rahmenbedingungen dafür schaffen, damit lernfreudige BewohnerInnen und Organisationen in Fragen des Zusammenlebens ihre Mitgestaltungsmöglichkeiten wahrnehmen und ihre Lösungen für die bestehenden Herausforderungen aktiv einbringen können. Auch wenn es vielleicht romantisch klingt, wünsche ich mir, dass wir gemeinsam in einer der l(i)ebenswertesten Städte mit gesunden und glücklichen Bewohner*innen und Orten der Entschleunigung und Begegnung wohnen werden. Ich träume von einer Stadt in der wir die die Vision einer enkeltauglichen Mensch-Umwelt-Beziehung ins Zentrum der Entscheidungsprozesse stellen. 


Dein Lieblingsort in Innsbruck?

Engagierte Menschen haben sich in Innsbruck bereits vielfach zusammengetan und vielfältige
Möglichkeitsräume zu verschiedensten Themen wie Kultur, Kochen, Werkstätten, Nähen, usw. gegründet. Energie tanke ich am allerliebsten im 'Spielraum für Alle' in Wilten - als ein erfrischender Ort der Begegnung und des Austausches auf Augenhöhe in Innsbruck.

Nun geht es zum einen darum, diese Orte im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern und darüber hinaus weiterer solcher Gemeinschaftsorte beim Wachsen zu unterstützen. Ich bin überzeugt, dass in jedem Innsbrucker Stadtteil Bedarf für solch kreativen Gemeinschaftsräume, in denen sich der/die Einzelne mit seinen Talenten einbringen und Neues ausprobieren/lernen kann, gegeben ist. Letztendlich geht es darum den Dialog und die Eigenverantwortung sowie Selbstorganisationskräfte der Bewohner*innen für den Lebensraum zu stärken. 



Hier die Liste aller Anträge & Anfragen im gemeinderat:


Antrag Stufenplan nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung 2020 – 2025

Anfrage Energiearmut

Antrag Kommunikation und Be­wusst­seins­bildung im Bereich Lebensmittelverschwendung