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Vom Tourismusort zum Lebensraum

Vom Tourismusort zum Lebensraum

Im Tourismussektor streben wir Qualität statt Quantität an. Die Stadt soll ein Ort sein, an dem Besucher:innen Kultur und Natur nachhaltig erleben können, ohne die Umwelt zu belasten. Wir fördern nachhaltige Tourismuskonzepte und setzen uns für den Schutz der alpinen Landschaft ein. Ziel ist eine Wahrnehmungsverschiebung bei den handelnden Organisationen von einem reinen Destinations- zu einem Lebensraummanagement, um die Bedürfnisse von Tourist:innen und Einwohner:innen harmonisch zu verbinden.

Unsere Vision

Der Tourismus in Innsbruck, geprägt durch sein charakteristisches alpin-urbanes Flair, fokussiert auf die Steigerung der Wertschöpfung pro Gast, statt auf das reine Wachstum der Nächtigungszahlen. Die Wertschöpfung wird in Zusammenarbeit mit der Stadtbevölkerung und zum Nutzen aller gesteigert. Tourismus und Freizeitwirtschaft sind in Innsbruck im Einklang, wobei der Tourismus als Teil des Lebensraummanagements für die lokale Bevölkerung verstanden wird.

Vorhaben 2024 - 2030

  • Konsequente Umsetzung der Markenstrategie des Innsbruck Marketings “Alpin-urbane Lebensfreude”.
  • Stetige partizipative und inklusive Ko-Kreation der Destination Innsbruck mit lokalen Stakeholder:innen.
  • Erweiterung des Selbstverständnisses des Innsbruck Marketings, um die Aufgaben einer holistischen Standortentwicklung hin zum Lebensraummanagement von lokaler Bevölkerung und Besucher:innen auf Zeit zu erweitern.
  • Schaffung von Plätzen und öffentlichen Räumen, die als Plattform für echte, authentische Interaktionen zwischen lokaler Bevölkerung und Tourist:innen dienen, z.B. St. Bartlmä, Marktplatzareal.
  • Tourismusentwicklung als enabling factor für Kunst, Kreativität und Architektur, beispielweise durch Street Art, Festivals, Pop-Up Spaces.
  • Ausbau eines wertschätzenden Verhältnisses zwischen Landwirtschaft und Tourismus, etwa durch Anreize zur Nutzung regionaler Produkte oder die Schaffung gemeinsamer Erlebnisse, die sowohl den Stadt- als auch den Landtourismus verbinden.
  • Schaffung neuer Biketrails in Innsbruck.
  • Wir setzen uns für die Förderung von Ganzjahresstellen anstelle von Saisonarbeit ein, um den Mitarbeiter:innen soziale Sicherheit und Planbarkeit zu bieten. Zusätzlich wird die Möglichkeit sich ergänzender Saisonarbeitsverhältnisse durch Plattformen und einen rechtlichen Rahmen geprüft.
  • Stärkeres Vorgehen gegen illegale Kurzzeitvermietung.
  • MICE und Kongresstourismus soll nachhaltiger werden durch die Kopplung von Förderungen und anderen Finanzmitteln an die Auflage, diese als Green Event zu organisieren.
  • Neue Besucher:innenlenkungssysteme sollen die Peak-Zeiten räumlich und zeitlich entzerren.
  • Der Fokus des Stadtmarketing soll sich auf CO2-ärmere Quellmärkte konzentrieren.
  • Anstoßen einer Co-Workation-Strategie für die Stadt Innsbruck und die konsequente Umsetzung ebendieser.
  • Mit den touristischen Systempartner:innen Sonderkonditionen umsetzen, wie etwa vergünstigte Eintritte in Museen bei klimaschonender Anreise.
  • Vergünstigter Zugang zum Stadtrad für Tourist:innen.
  • Ausbau des barrierefreien Tourismus in Zusammenarbeit mit den Systempartner:innen.
  • Sensibilisierungsmaßnahmen für umweltfreundliches Verhalten im Tourismus setzen.
  • Die Nutzbarkeit der Natur hat auch ihre Grenzen. Daher braucht es einen Interessensausgleich und eine Erhebung der verschiedenen Bedürfnisse, die sich aus Freizeit und Sport, Land- und Waldwirtschaft sowie der Jagd ergeben. Dafür soll auch ausreichend Personal zur Verfügung gestellt werden. Wir möchten außerdem einen Runden Tisch, um gemeinsame Lösungen zu finden und Erschließungsgrenzen zu respektieren. Die Ruhe und Erholung am Berg sollen besondere Berücksichtigung finden.

Erreichtes 2018 - 2024

  • Einführung kostenloser ÖPNV-Tickets für Gäste in Innsbruck ab dem 2. Aufenthaltstag gemeinsam mit Innsbruck Tourismus.
  • Erarbeitung von Konzepten zur besseren Lenkung von Bustourismus.
  • Einführung einer „Task Force AirBnB“ zur Kontrolle und Bekämpfung der illegalen Kurzzeitvermietung.
  • Förderung diverser neuer Veranstaltungen, die nicht nur den Innsbrucker:innen gefallen, sondern auch Gäste in die Stadt locken, ohne zu Overtourism zu führen.

Kon­takt

Alex Auer vor Nordkette
Alex Auer

Kandidat zur GRW

Unternehmer und Gründer

Dreiheiligenstraße 21a

6020 Innsbruck

+43 664 65 28 633

[email protected]
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