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Gesellschaft im Wandel: Soziales Miteinander gestalten

Menschen, die die Hände in die Mitte strecken.

Unser Ziel ist eine gleichberechtigte Gesellschaft, in der alle Menschen selbstbestimmt leben können, unabhängig von ihrer Lebensrealität. Sozialer Zusammenhalt und Solidarität bilden das Fundament unserer Stadt. Wir, die Innsbrucker Grünen, setzen auf aktive Vernetzung, Förderung von Angeboten und den Aufbau einer solidarischen Gemeinschaft. Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, die Chancengleichheit ermöglichen. Bildungszugang und leistbarer Wohnraum für alle sind wesentliche Ziele. Innsbruck soll inklusiv, gerecht und vielfältig sein, soziale Ungleichheiten sollen abgebaut werden. Wir engagieren uns im Sozialbereich und für bedarfsgerechte Sozialleistungen.

Unsere Vision

Unsere Vision für Innsbruck gründet auf Solidarität, Gleichberechtigung und Chancengleichheit. Im Fokus stehen kostenfreie Ganztagsbildung und -betreuung für Kinder, faire Löhne im Sozialbereich und der Abbau von Integrationshindernissen. Wir verfolgen das Ziel eines inklusiven Zusammenlebens, Armutsprävention und barrierefreier Mobilität. Kostenfreie Bildung und erschwingliche Freizeitangebote sind entscheidend für eine gerechte und inklusive Stadt.

Vorhaben 2024 - 2030

Soziales Zusammenleben fördern

  • Gemeinnützige Organisationen, Vereine und Initiativen sollen durch finanzielle Mittel und Ressourcen unterstützt werden. Zusätzlich möchten wir einen beschleunigten Zugang zu Drei-Jahresverträgen ermöglichen, um soziales Engagement zu stärken und die Dienstleistungen auszuweiten.

 

Diskriminierung abbauen, soziales Zusammenleben fördern

  • Aufhebung der sozial diskriminierenden Verbotszonen in der Stadt, um die Gleichbehandlung und den respektvollen Umgang aller Bewohner:innen zu fördern.
  • Schaffung von weiteren konsumzwangfreien Räumen und Zonen im öffentlichen Raum in der Stadt für alle Bevölkerungsgruppen zur Förderung von Gemeinschaft und Austausch.
  • Einen Drogenkonsumraum einführen, um einen sicheren Ort für den Drogenkonsum zu schaffen und gleichzeitig die Gesundheit und Sicherheit aller Bürger:innen zu fördern.
  • Förderung der sexuellen Aufklärung für Kinder und Jugendliche durch verbesserte Programme in Schulen.
  • Ausbau der Angebotsstruktur von Deutschkursen mit pädagogischer Kinderbetreuung. Ebenso setzen wir uns dafür ein, Vereine finanziell abzusichern, damit sie solche Angebote bereitstellen können. Unser Ziel ist es, den Zugang zu Deutschkursen zu verbessern und Eltern durch Betreuungsmöglichkeiten die Teilnahme zu erleichtern.

 

Inklusive Beteiligung am Stadtleben ermöglichen

  • Etablierung eines städtischen Programms zur Förderung von Integration und interkulturellem Austausch, um das Zusammenleben unterschiedlicher Gemeinschaften zu stärken.
  • Schaffung von Zugängen zu Antrags- und Förderansuchen der Stadt Innsbruck in leichter Sprache, um sprachliche Barrieren abzubauen und allen Bürger:innen die Möglichkeit zu geben, sich einfacher zu informieren und zu beteiligen.
  • Realisierung von Gemeinwesen- und Jugendarbeit in allen Stadtteilen, um eine flächendeckende Betreuung sicherzustellen. Die Schaffung von Möglichkeiten für Gemeinschaft und Jugendarbeit in jedem Stadtteil ermöglicht eine umfassende Betreuung.

 

Obdach für alle Innsbrucker:innen

  • Abschaffung der so genannten „Mittelstandsliste“ von FPÖ, ÖVP und FI, um bei der Wohnungsvergabe sicherzustellen, dass diese fair, transparent und ohne Diskriminierung erfolgt.
  • Stärkere Berücksichtigung von Wohnungs- und Obdachlosigkeit bei der Wohnungsvergabe, um Betroffenen schnelleren Zugang zu Wohnraum zu ermöglichen. Insbesondere für Jugendliche, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe leben, um ihnen den Übergang in eine städtische Wohnung mit Erreichen der Volljährigkeit zu erleichtern.
  • Ausbau von Wohnungskontingenten für Sozialinstitutionen, sowohl als Übergangswohnungen als auch für langfristige Lösungen. Gemeinsam mit Sozialvereinen und dem Land möchten wir ein umfassendes Konzept und einen Stufenplan erarbeiten.
  • Ausbau der Delogierungsprävention bei städtischen Wohnungen. Ziel ist es, Maßnahmen zu stärken, um Wohnungsverluste zu verhindern und den Menschen in städtischen Wohnungen mehr Sicherheit zu bieten.
  • Schaffung einer ganzjährigen Notschlafstelle, um wohnungslosen Menschen dauerhaft einen sicheren Ort zum Übernachten und Unterstützung anzubieten.
  • Umsetzung und Ausbau von Housing-First-Konzepten um wohnungslosen Menschen schnellstmöglich eine dauerhafte Unterkunft zur Verfügung zu stellen und sie mit weiterer Unterstützung begleiten.

 

Soziale Teilhabe sichern – Teuerung bekämpfen

  • Weitere Ausweitung der Teuerungsberatung, um allen Innsbrucker:innen noch umfassendere Unterstützung in Zeiten finanzieller Herausforderungen zu bieten. Zudem setzen wir auf die Stärkung der Innsbruck Aktiv Card als Instrument, um in Zeiten der Teuerung die soziale Teilhabe für alle Bürger:innen zu gewährleisten.
  • Stärkung des Tiroler Sozialmarktes durch Bereitstellung größerer Räumlichkeiten. Unser Ziel ist es, diesen wichtigen Ort der Unterstützung und des sozialen Engagements auszubauen, um mehr Menschen in Not effektiver zu helfen.

Erreichtes 2018 - 2024

Hilfspaket von 2,3 Millionen Euro für Anti-Teuerungsmaßnahmen unter anderem mit:

  • Schnürung eines umfassenden Förderpakets für Innsbrucker Vereine, als Antwort auf die akute Teuerung, um ihnen finanzielle Unterstützung und Stabilität zu bieten.
  • Erhöhung des Zuschusses für Heiz- und Energiekosten, um Innsbrucker:innen mehr finanzielle Unterstützung zu gewähren.
  • Überarbeitung der Zumutbarkeitsgrenze für die Mietzinsbeihilfe, damit sie den aktuellen Wohnungsbedingungen und finanziellen Herausforderungen gerecht wird.
  • Einführung eines Kautionsfonds für alle Innsbrucker:innen zur Erleichterung von Wohnungswechseln und Mietkautionen.
  • Einführung eines Gutscheinmodells, um allen Schüler:innen den Zugang zu Schulschwimmkursen zu ermöglichen.

 

Wohnraum für alle: Initiativen zur Unterstützung von Menschen in Wohnungsnot

  • Etablierung von NORA (Notraum für obdachlose Frauen), um Frauen in prekären Wohnsituationen einen sicheren Rückzugsort und Unterstützung zu bieten.
  • Ausweitung der Notschlafplätze in Innsbruck.
  • Pilotprojekt einer Peer-Beratung für wohnungslose Menschen, aufgebaut auf gegenseitiger Unterstützung. Betroffene erhalten dabei Rat und Hilfestellung durch erfahrene Peers.
  • Sanierung und Erweiterung der Übergangswohnungen am Haydnplatz, um mehr Menschen in Wohnungsnot eine sichere Übergangsunterkunft bieten zu können.
  • Verstärkung der Delogierungsprävention, um Menschen vor Zwangsräumungen zu schützen und nachhaltige Lösungen für Wohnungsprobleme zu entwickeln.
  • Sanierung der Städtischen Herberge Hunoldstraße mit 20 Pflegezimmern inklusive Sanitäreinheiten sowie verschiedenen Aufenthaltsbereichen für pflegebedürftige, wohnungslose Frauen und Männer.

 

Stärkung der sozialen Teilhabe für alle Innsbrucker:innen

  • Schaffung der Voraussetzungen zur Einführung der Innsbruck Aktiv Card zur Sicherstellung der sozialen Teilhabe für alle Innsbrucker:innen, insbesondere in Zeiten der Teuerung, in der vertieften Ausarbeitung, um Zugang zu wichtigen Ressourcen und Unterstützung zu gewährleisten.
  • Einrichtung eines Kältetelefons: Sozialarbeiter:innen nehmen Anrufe entgegen und stellen Hilfe für Menschen in Not während kalter Witterungsbedingungen bereit.
  • Implementierung eines „Kältebusses“, der proaktiv aufsuchende Sozialarbeit bei obdachlosen Menschen macht.
  • Abschaffung des Bettelverbots auf den Advents- und Ostermärkten.
  • Erweiterung von konsumzwangfreien Räumen als sichere und unterstützende Umgebung.
  • Erweiterung der Unterstützung für das Programm „Hunger auf Kunst und Kultur“, um allen Bürger:innen den Zugang zu kulturellen Veranstaltungen und Kunst zu ermöglichen, unabhängig von ihrer finanziellen Situation.
  • Kostenlose Mitgliedschaft in der Stadtbibliothek für alle bis 18 Jahre, um jungen Menschen den ungehinderten Zugang zu Bildung und Wissen zu ermöglichen.
  • Schaffung von Stadtteilzentren in Innsbruck, um lokale Gemeinschaften zu stärken und Raum für Begegnung, Bildung und vielfältige Aktivitäten zu bieten.
  • Erweiterung von mehrsprachigen Beratungsangeboten im öffentlichen Bereich, um allen Bewohner:innen eine umfassende Unterstützung anzubieten.
  • Erweiterung der Unterstützung für Kinderbetreuungskosten, um Eltern zu entlasten und sicherzustellen, dass alle Familien Zugang zu hochwertiger Betreuung haben.

 

Maßnahmen zur finanziellen Unterstützung

  • Einrichtung einer Teuerungsberatung im Bürgerservice, um sicherzustellen, dass alle Innsbrucker:innen Zugang zu ihren berechtigten Förderungen erhalten können.
  • Erweiterung der finanziellen Förderung für die Nachmittagsbetreuung, um Eltern zu entlasten und allen Kindern eine qualitativ hochwertige Betreuung zu bieten.
  • Erhöhung der finanziellen Mittel für Drogenberatungsstellen, um umfassendere Unterstützung und Hilfe für Menschen mit Suchtproblemen zu gewährleisten.

Kon­takt

Lisa Heinrich

Kandidatin zur GRW

Bezirkssprecherin

Müllerstraße 7

6020 Innsbruck

[email protected]
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