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Ein gesundes und barrierefreies Innsbruck strahlt

Ein gesundes und barrierefreies Innsbruck strahlt

Gesundheit ist ein wesentliches Gut, sowohl für Kinder, Familien, Freunde als auch für uns selbst. Innsbruck bietet mit der Universitätsklinik einen wichtigen Gesundheitsstandort. Zentrale Aufgaben der Stadt sind die gesundheitliche Versorgung der Bürger:innen, die Hilfe für Bedürftige sowie der Ausbau von Erholungsgebieten. Auch Inklusion wird in der Stadt großgeschrieben, weshalb Barrieren für Menschen mit Behinderungen so weit wie möglich und stätig abgebaut werden.

Unsere Vision

Wir sind eine lebendige Stadt, die ihre Bewohner:innen darin unterstützt, gesund zu leben mit vielen grünen Erholungsräumen und aktiver Mobilität. Egal ob jung oder alt, alle fühlen sich wohl in Innsbruck. Die Sozial- und Gesundheitsinstitutionen sind gut ausgestattet und werden von der Stadt unterstützt. Dadurch gibt es zahlreiche Angebote bei gesundheitlichen Problemen, aber auch zu deren Vorbeugung. Durch den offenen Umgang und die Loslösung von Vorurteilen finden betroffene Personen schnell die passende Unterstützung.

Vorhaben 2024 - 2030

Bessere Bedingungen für Sozialberufe

  • Die Aufwertung von Sozialberufen ist ein wichtiges Anliegen der Grünen. Eine gerechte Entlohnung und geringere Arbeitslast sind dringend erforderlich. Die hohe Belastung im Gesundheitssystem, von Pflegekräften bis Ärzt:innen, zeigt den Handlungsbedarf. Ein überlastetes Gesundheitssystem ist nicht nachhaltig.
  • Wir wollen eine Pflegeoffensive, um würdiges Altern zu ermöglichen. Es braucht Personal, Know-How und die benötigten Mittel. Innsbruck soll mit einer gezielten Kampagne Personen anwerben und ausbilden.

 

Psychologische Gesundheitsversorgung

  • Wir setzen uns für den Ausbau des Versorgungsangebots in der Psychotherapie und Psychiatrie ein, insbesondere für Kinder und Jugendliche. Die Corona-Pandemie hat die Dringlichkeit dieses Bedarfs noch verstärkt. Weiterhin ist es unser Ziel, eine faire finanzielle Unterstützung zu etablieren, sodass Psychotherapie für alle Personen mit Unterstützungsbedarf zugänglich und finanzierbar wird. Erste Schritte wurden dafür schon im Bund durch die Grünen gesetzt.
  • In Zusammenarbeit mit Stakeholdern im psychischen Gesundheitsbereich, wie Pro Mente und PSP, planen wir, einen Aufklärungsplan für verschiedene psychische Krankheitsbilder zu entwickeln. Viele dieser Krankheitsbilder sind leider mit Vorurteilen behaftet, die nicht der Lebensrealität entsprechen und zusätzliche Belastungen für Betroffene verursachen können. Daher ist es wichtig, Bereiche mit besonderem Handlungsbedarf zu identifizieren.
  • Männerberatung ist ein wichtiges Format, um Männer in schwierigen Lebenslagen zu unterstützen und soll weiter ausgebaut werden.
  • Wir wollen weiter am Ausbau von Schulsozialarbeit und konsequenter Mobbing-Prävention arbeiten.

 

Schwangerschaftsabbrüche, Verhütung und sexuelle Gesundheit

  • Es braucht einen Ausbau von niederschwelligen, kostenfreien und an der Klinik situierten Angeboten für Schwangerschaftsabbrüche. Außerdem muss sichergestellt werden, dass es in Innsbruck praktizierende Ärzt:innen für Schwangerschaftsabbrüche gibt, denn momentan gibt es nur eine einzige solche Praxis.
  • Verhütungsmittel müssen leichter zugänglich und kostengünstiger angeboten werden. Wir setzen uns dafür ein, dass das Förderangebot des Landes ausgeweitet und durch die Stadt ergänzt wird. Darüber hinaus braucht es eine Förderung der sexuellen Aufklärung für Kinder und Jugendliche durch verbesserte Programme in Schulen.
  • Förderung von Aufklärungsarbeit im Bereich sexuell übertragbarer Krankheiten.

 

Gesundheitsförderung und -erhaltung

  • Sozialinstitutionen und -organisationen tragen wesentlich zum Wohlergehen der Menschen in der Landeshauptstadt bei. Mittlerweile wird immer offensichtlicher, welch positive Rolle soziales Engagement und Unternehmer:innentum in unserer Gesellschaft einnimmt. Diese Entwicklung wollen wir weiter stärken. Sozialvereine sollen durch mehrjährige, indexierte Verträge Planungssicherheit erhalten.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass die Sichtbarkeit von Projekten des Behindertenbeirats gestärkt wird. Die Barrierefreiheit soll für Angebote und bei Institutionen der Stadt weiter ausgebaut werden und ein generelles Bewusstsein in der Verwaltung geschaffen werden. Dazu zählt auch die digitale Barrierefreiheit.
  • Kliniken tragen aufgrund von Faktoren wie hoher Müllproduktion oder ökologischer Auswirkung von Medikamenten eine wichtige Rolle beim Umsteuern in eine nachhaltige Zukunft. Wir möchten alle Gesundheitsinstitutionen zu einem nachhaltigen Weg motivieren und die gewonnenen Erkenntnisse in neue Vorgaben einfließen lassen.
  • Wir verstehen die ganze Stadt als Ort, die Gesundheit fördern oder verschlechtern kann. Eine gesunde Umgebung leistet ihren ganz natürlichen Beitrag zur Gesundheit der Bewohner:innen. Wir setzen uns für grüne Erholungsräume ein und wollen durch einen verstärkten Radwegeausbau die aktive Mobilität fördern. Mit der Einführung von flächendeckendem Tempo 30 und dem Ausbau der schienen- und der straßengebundenen öffentlichen Verkehrsmittel setzen wir uns für reduzierten Lärm und saubere Luft ein.
  • Gesundheitsförderung und Betriebssport soll an Arbeitsstätten gezielt gefördert werden. Das Stadtmagistrat und die städtischen Beteiligungsunternehmen sollen hierbei eine Vorbildrolle einnehmen.
  • Es braucht Konsumräume in der Stadt, wo Suchterkrankte einen sicheren und kontrollierten Rahmen vorfinden.
  • Wir setzen uns dafür ein, dass kostenlose Impfangebote wie beispielsweise die HPV-Impfung über das 21. Lebensjahr hinaus wahrgenommen werden können.
  • Es soll eine Clearingstelle eingerichtet werden, die als Serviceeinrichtung für Patient:innen mit Long Covid zu einer schnelleren Vermittlung dient und gleichzeitig Anlaufstelle für niedergelassene Allgemeinmediziner:innen ist. Die Langzeitbehandlungen sollten durch eine stärkere finanzielle Abgeltung unterstützt werden. Ebenso soll in Gesprächen geklärt werden, ob die Einrichtung einer Long Covid-Ambulanz in den Universitätskliniken sinnvoll wäre.

Erreichtes 2018 - 2024

  • Neubau des Hauptgebäudes des Roten Kreuzes mitsamt Notschlafplätzen.
  • Zahlreiche lebensrettende Defibrillatorenstandorte wurden neu errichtet. Außerdem wurde ein barrierefreier Zugang zum Goldenen Dachl und Standesamt geschaffen.
  • Die Stadtverwaltung hat mit der Überarbeitung der Homepage und der Übertragung des Gemeinderats mit Schrift- und Gebärdendolmetscher:innen wichtige Schritte hin zu verbesserter Barrierefreiheit gemacht.
  • Die Schulsozialarbeit und die aufsuchende Sozialarbeit wurden in Innsbruck ausgebaut.
  • Zudem fanden Weiterentwicklungen der städtischen Gesundheitstage statt.
  • Darüber hinaus wurden erste Schritte zur Umsetzung des Konzepts „Gesunde Jause“ an Schulen gemacht. Die Erstellung einer „Pflegestrategie 2033“ wurde beschlossen und bei der UMIT in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse werden wichtige Erkenntnisse für die Stadt liefern.

Kon­takt

Aliena Nordkette
Aliena Knappe

Kandidatin zur GRW

Müllerstraße 7

6020 Innsbruck

[email protected]
Dejan Lukovic vor Nordkette
Dejan Lukovic

Klubobmann

Maria-Theresien-Straße 18/1/1301

6020 Innnsbruck

Tel. 0512 5360-1330

[email protected]
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