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am 21. August

Wer Nein zu Vorbehaltsflächen sagt, stützt die Spekulanten

Marcela Duftner - Systematische Immobilienspekulation als Preistreiber in Innsbruck - FPÖ mit Heis in Erklärungsnot

Die Enthüllungen der Tiroler Tageszeitung in Sachen Immobilienspekulation auf dem Innsbrucker Wohnungsmarkt lassen die Wogen bei den Innsbrucker Grünen hochgehen. Nach Recherchen der TT versuchen professionelle Immobilienfirmen getarnt als Privatkäufer mit Eigenbedarf kürzlich gekaufte Wohnobjekte in großer Menge zu erwerben, um diese als Anlegerwohnungen teuer zu vermieten. „Es ist erschreckend, wie Spekulanten das Grundbedürfnis Wohnen für ihren persönlichen Gewinn missbrauchen. Die Preistreiber lachen sich ins Fäustchen und die Innsbrucker*innen zahlen die Zeche. Dieses System müssen wir durchbrechen“, kommentiert Gemeinderätin Marcela Duftner die tiefen Einblicke in das Innsbrucker Immobiliensystem. 


Die Vorbehaltsflächen, die von Bürgermeister Georg Willi forciert und von FPÖ, ÖVP und FI bisher vehement blockiert werden, seien dafür ein erster entscheidender Schritt, dem noch viele weitere folgen müssen, wie die Grünen betonen. „Mit den Vorbehaltsflächen endet er nicht, sondern erst dann beginnt der Kampf für leistbaren Wohnraum. Wer jetzt schon Nein zu den Vorbehaltsflächen sagt, der stützt die Spekulation mit dem Grundbedürfnis Wohnen“, appelliert die Grüne Gemeinderätin an all ihre Kolleg*innen, sich gut zu überlegen auf welcher Seite sie am Ende stehen wollen. „Wir alle haben den Innsbrucker*innen leistbares Wohnen zugesichert. Jetzt müssen wir im Gemeinderat auch den Mut aufbringen es anzupacken“, so Duftner.

Die Innsbrucker FPÖ, die neuerdings ihren ehemaligen Abgeordneten Heis als einfachen Gärtner ins mediale Feld schicken, die Grünen durch die Enthüllungen in Erklärungsnot. „Die Masche der FPÖ ist damit ein weiteres Mal aufgedeckt: Abwerzger & Co. geht es nicht um leistbaren Wohnraum für die Innsbrucker*innen, sondern um die Absicherung der eigenen Pfründe", zeigt die Gemeinderätin Duftner abschließend auf.