Bezirkegruene.at
Navigation:
am 27. Juli

Vorbehaltsflächen geförderter Wohnbau

Georg Willi - erwarte mir dringend Unterstützung von den Wirtschaftsvertretern.

„Die Vertreter*innen der Immobilienbranche machen in Innsbruck satte Gewinne. Wenn im PEMA 2-Gebäude aktuell 66 Kleinwohnungen mit Bruttomieten zwischen 20€ und 24,40€ pro m2 angeboten werden, ist klar: Eine Branche verdient sehr viel Geld. Kann das den übrigen Wirtschaftsvertreter*innen aber recht sein?“ fragt der grüne Bürgermeister Georg Willi.

„Immer mehr Menschen müssen einen immer größeren Teil ihres Einkommens fürs Wohnen ausgeben. Speziell im Großraum Innsbruck. Damit wird der Teil für andere Konsumgüter, für Essen und Trinken, für kulturelle Veranstaltungen oder Reisen immer geringer. Das kann den Vertreter*innen dieser Branchen nicht recht sein, weil den Leuten wegen der hohen Wohnkosten Geld in der Geldtasche fehlt“, erklärt Georg Willi. „Damit brechen Einnahmen für andere Wirtschaftszweige weg.“

„Mit Vorbehaltsflächen für den geförderten Wohnbau soll sichergestellt werden, dass wenigstens ein Teil von Grund und Boden zu leistbaren Preisen auf den Markt kommt. Ich erwarte mir daher Unterstützung seitens der Wirtschaft, vor allem des Wirtschaftsbundes. Wir müssen doch gemeinsam alles tun, damit Mieten leistbar werden und der Mittelstand noch in der Lage ist, Eigentum zu erwerben. Sonst wandern uns immer mehr Menschen ins Umland ab, eine Entwicklung, die wir jetzt schon sehen. In Innsbruck wird der Anteil von Anleger*innenwohnungen und damit einhergehend die Belastungen für die Allgemeinheit dagegen immer größer . Das kann es nicht sein“, ist sich der Innsbrucker Bürgermeister sicher.