Bezirkegruene.at
Navigation:
am 8. Oktober

Volle Kraft voraus fürs Thema Wohnen

Renate Krammer-Stark - Innsbrucker Grüne wollen Wohnservicestelle und Taskforce Airbnb fix im Doppelbudget 2022/23 verankern


Seit vielen Jahren verschärfen sich beim Thema Wohnen jährlich die Herausforderungen für die Stadt Innsbruck. Auf der einen Seite geht es um das gute Zusammenleben einer immer vielfältigeren urbanen Gesellschaft. In der Vergabe der knapp 17.000 städtischen Wohnungen muss mittels eines Punktesystems auf die Wohnsituation, das Einkommen und die Gesundheit der Wohnungssuchenden Rücksicht genommen werden. Genauso wichtig sind aber Lebensweise und Werthaltungen sowie die gute soziale Durchmischung. "Diese Aufgaben haben aber grundsätzlich keine Zuständigkeit in einem Amt für die Wohnungsvergabe. Die Mitarbeiter:innen dort wünschen sich daher dringend fachliche und professionelle Unterstützung bei der Bewältigung dieser zusätzlichen Leistungen in Form der Wohnservicestelle!", sagt die Vorsitzende des Wohnungsausschusses, GRin Renate Krammer-Stark.


Andererseits steigt der Bedarf an leistbarem Wohnraum ständig an. Eine Strategie dafür ist, Plattformen zur Kurzzeitvermietung, wie Airbnb, auf das erlaubte Maß zurückzudrängen. "Mit den neuen landesgesetzlichen Maßnahmen haben wir das Werkzeug in die Hand bekommen, um Wohnraum für Familien und junge Menschen zurück zu gewinnen. Zur Durchsetzung wollen wir die beschlossene Taskforce Airbnb handlungsfähig machen. Ein Gesetz ist nur gut, wenn wir dessen Einhaltung auch lückenlos kontrollieren können," ist sich GRin Marcela Duftner, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte, sicher.


Beide Gemeinderätinnen der Innsbrucker Grünen wissen aber auch: für beides, die Wohnservicestelle und die Taskforce Airbnb braucht es Geld und 8 Dienststellen. Beide müssen im Dienstpostenplan 2022/23 sichergestellt werden. "Wir vertrauen darauf, dass allen Gemeinderatsparteien das Anliegen leistbares Wohnen und gesetzeskonforme Nutzung der Wohnungsplattformen ein Anliegen ist. Daher erwarten wir eine Unterstützung für die notwendigen zusätzlichen Dienstposten“, betonen Krammer-Stark und Duftner.