Bezirkegruene.at
Navigation:
am 18. September

Trotz fehlender Gemeinderatsmehrheit kämpfen die Grünen weiter um leistbares Wohnen in Innsbruck

Renate Krammer-Stark - "Wir geben nicht auf!"


"Der Sondergemeinderat zum Thema Vorbehaltsflächen war für uns Grüne nur der Auftakt. Gemeinsam mit Bürgermeister Georg Willi sehen wir leistbares Wohnen als den zentralen Auftrag aus der Gemeinderatswahl 2018!", ist die Klubobfrau der Innsbrucker Grünen, Renate Krammer-Stark, optimistisch.

Obwohl die Grünen gemeinsam mit der SPÖ die Abstimmung zur Festlegung von Vorbehaltsflächen im ÖROKO für den geförderten Wohnbau in der Sondergemeinderatssitzung verloren haben, bleiben sie ihrem Wahlversprechen treu: günstigen und leistbaren Wohnraum für Alle. Das Instrument der Vorbehaltsflächen ist jedoch bei Weitem nicht das einzige Mittel, um die galoppierende Wohnungsspekulation einzudämmen. "Gemeinsam mit dem Land werden wir zum Beispiel die Leerstandserhebung angehen und die Preisbindung von geförderten Eigentumswohnungen weiterverfolgen", versichert Krammer-Stark. "Dabei erwarte ich mir allerdings breite Unterstützung und konsequente Zusammenarbeit in der Koalition. Denn jede Maßnahme, die die astronomischen Preise für Wohnraum in Innsbruck senkt, muss gerade im Interesse der Innsbrucker*innen ergriffen werden!"

 Dass auch der Antrag auf Abhaltung einer Volksbefragung zum leistbaren Wohnen von der Mehrheit im Gemeinderat abgelehnt wurde, ändert für die Innsbrucker Grünen nichts an ihrer Schwerpunktsetzung. „Das nächste Thema, mit dem wir uns in diesem Zusammenhang schon kommende Woche intensiv beschäftigen werden, ist der Umgang mit AirBnB genutzten Wohnungen, die eine Verkleinerung des Wohnungsmarktes für Innsbrucker*innen bedeutet", kündigt KO Krammer-Stark an.