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am 13. März

Teures studentisches Wohnen muss Weckruf für alle Fraktionen sein

Dejan Lukovic - Der gesamte Gemeinderat muss um leistbaren Wohnraum kämpfen, nicht nur die Grünen.


Laut einer neuesten Erhebung bezahlen Student*innen im Schnitt 620€ für 40m² in Innsbruck, womit Innsbruck als die teuerste Universitätsstadt Österreichs gilt. Dieser Missstand ist jedoch nicht erst seit Kurzem bekannt, sondern ein langwieriges Problem, das zu bekämpfen sich die Innsbrucker Grünen schon seit Jahren einsetzen. Dies betont auch der Universitäts- und Student*innen-Sprecher der Innsbrucker Grünen GR Dejan Lukovic: "Wer jetzt überrascht von diesem Mietpreisspiegel ist, der hat die Entwicklungen der letzten Jahre verpasst. Es ist sehr schade, dass es diese horrenden Zahlen überhaupt braucht, damit auch jene Fraktionen aufhorchen, die sonst regelmäßig Maßnahmen zur Schaffung von leistbaren Wohnraum blockieren." Lukovic erinnert dabei an die Debatte um die Vorbehaltsflächen oder jene um die  Leerstandserhebung, gegenüber der  sich breite Teile des Innsbrucker Gemeinderats ablehnend geäußert hatten. 

"Manchmal weiß man nicht, für wen die einzelnen Fraktionen eigentlich Politik betreiben: Für die Menschen in Innsbruck oder die Wohnbauspekulanten? Es gilt auf jeden Fall: Für das Ringen um leistbaren Wohnraum brauchen wir den Schulterschluss aller Fraktionen im Gemeinderat, nicht nur die Grünen", mahnt Lukovic nicht nur die Unterstützung für alle Maßnahmen zur Schaffung von leistbaren Wohnraum ein, sondern verweist darüber hinaus auf die neueste Studie zum studentischen Wohnen der Stadt Innsbruck. Diese von Georg Willi in Auftrag gegebene Studie wird die Möglichkeiten aufzeigen, wo und wie neues studentisches Wohnen leistbar in Innsbruck gestaltet werden kann. "Wir sind schon sehr gespannt auf die Ergebnisse und werden alle Fraktionen im Innsbrucker Gemeinderat einladen, mit uns gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Ansonsten wird sich nichts ändern und die von den Grünen Tirol verhandelten 50 Millionen Euro für studentisches Wohnen können nicht abgeholt werden", schließt Lukovic mit einem Appell an alle Gemeinderatsfraktionen.