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am 7. Juli

Grüne setzen den Kampf gegen illegale Kurzzeitvermietung von Wohnraum fort

Marcela Duftner - Kampf um leistbares Wohnen geht nach Corona weiter.


Erneut sucht der Vermietungsanbieter AirBnB der Stadt Innsbruck, deren Bürgermeister Georg Willi sich für strenge AirBnB-Regeln stark gemacht und eine Verschärfung des Landesgesetzes erreicht hat, die Auseinandersetzung mit der Stadt Innsbruck. Denn zwar brauchen seit März brauchen AirBnB-Wohnungen eine behördliche Baubewilligung, ausgenommen die Vermieter*innen wohnen selbst im Haus, niemand anderer wohnt permanent im Haus und es sind nicht mehr als drei Wohnungen bzw zwölf Betten angeboten. 


Dennoch verlautbart AirBnB im heutigen „Kurier“, es habe trotz Corona und trotz der gesetzlichen Verschärfung in Innsbruck ein noch größeres Angebot an Wohnungen als im Vorjahr. „Das geht sich rechtlich nicht aus“, ist die grüne Gemeinderätin Marcela Duftner überzeugt, die seit Jahren an diesem Thema arbeitet. „Wir Grüne rufen deswegen alle Innsbrucker*innen, die als Mieter*innen in ihrem Wohnhaus AirBnB-Wohnungen entdecken, zu einer Meldung der Wohnung bei der Stadt auf (unter: kontakt@innsbruck.gv.at).“


Der von Georg Willi aufgenommene Kampf um leistbares Wohnen in Innsbruck sei nach Corona nicht zu Ende – ganz im Gegenteil. Und wenn nach wie vor mehrere hundert Wohnungen in Innsbruck dauerhaft nicht für in Innsbruck lebende Menschen, sondern für Tourist*innen zur Verfügung stehen, dann beschleunige das die ohnehin abenteuerliche Mietpreisspirale erneut. „Wir werden diesen Kampf gegen touristische Kurzzeitvermietung von Wohnraum weiterführen und wir werden ihn gewinnen“, ist Grün-Gemeinderätin Marcela Duftner überzeugt.