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am 23. Juni

Die Hausbesetzung muss ein Weckruf für alle Fraktionen sein

Renate Krammer-Stark - Leistbarer Wohnraum als Grundrecht


Wohnen ist ein menschliches Grundbedürfnis. Die friedliche Besetzung eines Wohnhauses führt uns das einmal mehr deutlich vor Augen. Auch wenn die Okkupierung fremden Eigentums grundsätzlich kritisch zu sehen ist, begrüßen die Innsbrucker Grünen, dass in das Thema Wohnen neuer Schwung kommt. „Wohnen ist ein Grundbedürfnis, leistbarer Wohnraum muss daher ein Grundrecht sein. Gerade in Innsbruck mit Österreichs teuersten Mieten kämpfen wir Grünen schon seit Langem dafür“, betont die Klubobfrau Renate Krammer-Stark. 

Bemühungen und Vorstöße gab es bereits auf mehreren Ebenen. Die Stadt baut laufend geförderte Wohnungen, eine Task force zur Überwachung der Regelungen des Landes für Vermietungsplattformen wie Airbnb wird demnächst eingerichtet und das leistbare studentische Wohnen ist ebenso einer der wichtigsten Punkte auf der Grünen Agenda. So wurde auch mit der Leerstandsbekämpfung ein Schritt in die richtige Richtung gesetzt. „Die Mobilisierung von Leerstand muss endlich in Gang gesetzt werden. Um leistbares Wohnen zu ermöglichen, reicht es nicht, nur diese zu fordern, der Gemeinderat sollte bei den vorgelegten Maßnahmen auch mitgehen. Wir benötigend dringend Änderungen im Mietrecht und die gesetzliche Ermächtigung, leerstehende Wohnungen und Häuser dem Markt zugänglich zu machen“, so Krammer-Stark.

Wohnen ist ein eigenes Kapitel im Arbeitsübereinkommen der Stadt Innsbruck. Hier findet sich das verschriftlichte Bekenntnis der Koalition, den Innsbrucker*innen Wohnraum wieder zu leistbaren Konditionen zugänglich zu machen. „Die Hausbesetzung der `Kapuze´ muss ein Weckruf für alle Fraktionen sein. Ziehen wir endlich alle an einem Strang!“, schließt Krammer-Stark mit einem Apell.