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am 4. November

Bürgermeister Georg Willi beauftragt neue Vorbehaltsflächen-Untersuchung

Georg Willi - Neuer Anlauf für leistbares Wohnen mit neuen Chancen im Gemeinderat.

Die Widmung eines Grundstückes als eine sogenannte Vorbehaltsfläche ist eine preisdämpfende Maßnahme für leistbares Wohnen. Bauland wird so mobilisiert – bei Flächen, die sich nach ihrer Größe, Lage und Beschaffenheit für den geförderten Wohnbau eignen. Warum ist das wichtig? „Weil wir, um leistbaren Wohnbau auch in Zukunft schaffen zu können, Flächen benötigen, auf denen auch gebaut werden kann“, erklärt Bürgermeister Georg Willi. Der Wohnungsmarkt in Innsbruck ist seit Jahren überhitzt, die Preisspirale zeigt stetig nach oben und dreht sich weiter. „Um hier eine nachhaltige Entspannung erreichen zu können, muss die Stadt jene Hebel, die sie zur Verfügung hat, auch nutzen können“, betont Willi und erneuert damit seine Forderung aus dem Jahr 2018. Im Zentrum steht für Bürgermeister Georg Willi die Frage nach dem Gemeinwohl, der Frage nach den Interessen von Vielen, gegen jene von wenigen oder einzelnen Personen. „Auf der einen Seite stehen wenige, die eine große Fläche zur Verfügung haben und auf der anderen viele, die von dieser Fläche großen Nutzen ziehen könnte“, veranschaulicht Willi.


Die jüngsten Bewegungen im Innsbrucker Gemeinderat, bzw. zumindest in Teilen der Innsbrucker VP, will das Stadtoberhaupt nutzen: „Ich habe die Stadtplanung sofort beauftragt, den Letztstand zu erheben. Mit der aktualisierten Liste der Vorbehaltsflächen – zuletzt waren es im Jahr 2018 genau 28 Grundstücke – soll es dann in politische Verhandlungen gehen, die Willi mit „allen konstruktiven Kräften“ führen will. Die Innsbrucker Grünen wollen die „größte Chance für Innsbruck für leistbaren Wohnraum“, die Bürgermeister Georg Willi in Vorbehaltsflächen sieht, nutzen.


Gewidmet dürfen Vorbehaltsflächen nur werden, wenn es einen Bedarf für leistbares Wohnen in einer Gemeinde gibt. „Das ist in Innsbruck zweifellos der Fall – seit Jahren“, erinnert Bürgermeister Willi. Die Gemeinden können auch während der Laufzeit des Raumordnungskonzeptes, dieses überarbeiten um Vorbehaltsflächen aufzunehmen. Eine solche Überarbeitung wird seit heuer vom Land Tirol sogar finanziell gefördert. „Kurzum: Die theoretischen Grundlagen für die Ausweisung von Vorbehaltsflächen sind auf allen Ebenen vorhanden. Was es braucht, ist eine Mehrheit im Gemeinderat, die Parteiinteressen hintanstellt und der Mobilisierung von Bauland nicht mehr im Weg steht“, fordert Bürgermeister Willi. Die seit Jahren angespannte Lage am Innsbrucker Wohnungsmarkt verlangt nach neuen Wegen, konkreten Ideen – und raschem Handeln. „Der soziale Wohnbau ist der wichtigste Hebel, den die Stadt im Kampf gegen explodierende Mieten hat. Wir brauchen Bauland, Vorbehaltsflächen sind ein wichtiges Instrument dafür.“