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am 1. Juni

Wirtschaft hat andere Sorgen als Parkplätze

Thomas Schultze - „Walser soll sich um Beitragszahler*innen kümmern“.


Der Wirtschaftssprecher der Innsbrucker Grünen, Thomas Schultze, hofft „dass der Heilige Geist die Kritiker*innen über Pfingsten stark durchflutet hat“, damit es wieder sachlich zum inhaltlichen Diskurs komme. „Fussgänger*innenzonen, verbreiterte Gehsteige, vergrößerte Gastgärten - das alles wünschen sich doch Gewerbetreibende“, so Schultze „denn sie leben von den Stammkund*innen und natürlich von der Laufkundschaft und nicht von zugeparkten Straßen und Gehsteigen.“ Das geschäftige Treiben auf der Straße sei ein Garant für gute Umsätze: „Da werden 2B-Lagen zur 1A-Lage“, so Wirtschaftssprecher Thomas Schultze, der selbst lange Gewerbetreibender war.


Verwundert ist Schultze über die Äußerungen und den Zeitaufwand, den Wirtschaftskammerpräsident Walser für die Innsbrucker Stadtpolitik aufbringt. „Herr Walser würde gut daran tun, die eingereichten Corona-Hilfe-Fonds-Anträge zügig zum Abschluss zu bringen, die Selbstständigen befinden sich in der Warteschleife. Walser soll sich um Beitragszahler*innen und nicht um Autos kümmern.“ 


„Natürlich ist es für alle eine Umstellung, aber mit der Zeit ist und wird es zum Erfolg.“ Weniger Lärm und mehr Platz ermöglichen etwa eine offene Ladentür. Schultze wird in den nächsten Tagen selbst weiter den Kontakt mit den Gewerbetreibenden suchen, denn die Sorgen und Nöte der Wirtschaftstreibenden drehen sich nicht - wie Walser scheinbar meine - ausschließlich um ein paar Parkplätze.