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am 21. August

FPÖ, ÖVP und FI führen zu Park-Stillstand in der Innenstadt

Thomas Schultze - "Was die Mehrheit rund um FPÖ, ÖVP und FI hier populistisch produziert hat, wird zu Lasten der Wirtschaftstreibenden und Anrainer*innen gehen."

In der heutigen Sitzung des Sondergemeinderats sorgten die Fraktionen FPÖ, ÖVP und FI für einen verkehrspolitischen Stillstand in der Innenstadt durch den Beschluss, die Parkraumorganisation am Samstag auszusetzen entgegen der expliziten Meinung des Innenstadtvereins, der die Wirtschaftstreibenden in der Innenstadt vertritt. Für den Grünen Gemeinderat und Wirtschaftssprecher Thomas Schultze wird dies nur zu einem Parkchaos führen, das sich negativ auf die Wirtschaft auswirken wird. "Wenn keine neuen Kund*innen in die Innenstadt kommen, weil dort alle Parkplätze mit Dauerparkern besetzt sind und diese dann in die Einkaufszentren an den Stadtrand fahren, dann hat dies zwangsweise eine negative Auswirkung auf die ohnehin schon durch die Corona-Krise angeschlagene Innenstadt-Wirtschaft. Was die Mehrheit rund um FPÖ, ÖVP und FI hier populistisch produziert hat, wird zu Lasten der Wirtschaftstreibenden und Anrainer*innen gehen."

Die Innsbrucker Grünen setzten stattdessen auf Maßnahmen, die sowohl umwelt- als auch wirtschaftsfreundlich sind, wie etwa den Ausbau von qualitätsvollen bzw. verkehrsberuhigten Lebensräumen und Aufenthaltsflächen, die Verbesserung des Zu-Fuß-Gehens bzw. des Radfahrens und die weitere Attraktivierung des ÖPNV. "Wir brauchen Mehrheiten für Ideen, die in die Zukunft blicken und nicht eine Verkehrspolitik aus der Mottenkiste, denn nur so können wir die Herausforderungen der Gegenwart meistern", schließt Schultze mit einem Verweis auf die Einführung der Samstags-Parkraumbewirtschaftung in der Innenstadt vor 26 Jahren, die selbst von der ehemaligen Bürgermeisterin und damaligen Stadträtin Hilde Zach befürwortet wurde, da sie die Wirtschaftstreibenden aufgrund des Kund*innenumschlags stärkt.