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am 29. Oktober 2015

Den Patscherkofel nachhaltig gestalten

- Neue Möglichkeiten für den Hausberg

„Der Patscherkofel ist ein einzigartiges Naherholungsgebiet für die Innsbrucker_innen, in der morgigen Gemeinderatssitzung wird dieses Naherholungsgebiet durch den Beschluss für eine neue Bahn und ein Investitionspaket für die kommenden Jahrzehnte gesichert und der Patscherkofel nachhaltig gestaltet“, stellt die Klubobfrau der Innsbrucker Grünen Uschi Schwarzl fest. „Die Einseilumlaufbahn ab Römerstraße mit Mittelstation ersetzt dann die Pendelbahn, den Olex, den Ochsenalmlift und die Panoramabahn – die Trassen der jetzt bestehenden Lifte werden renaturiert“, beschreibt Schwarzl, wie die neue Bahn „energieeffizienter und ökologischer“ den Patscherkofel erschließt.

„Auch die über 7 Kilometer lange Rodelbahn und die Adaptierung des Speicherteichs als Badesee wird den Patscherkofel für Besucher_innen und Innsbrucker_innen aufwerten“, ist Gemeinderat und Beiratsmitglied Thomas Carli überzeugt: „Ein weiterer Betrieb der Pendelbahn würde nicht nur bedeuten, dass die restliche teure Liftinfrastruktur erhalten bleibt, es ist auch kaum abzuschätzen, wie lange die Bahn betrieben werden könnte und wieviel die Sanierung der 100 Jahre alten Bahn kostet, neben den jetzt schon bekannten Schäden etwa an Gondeln und Bergstation.“ Die Forderung der VP nach Erhalt des Ochsenalmlifts sei eine „reine Alibiforderung. Mit neuer Bahn und Rodelbahn ist das – wie im Stadtsenat schon festgestellt – nicht machbar.“

„Gemeinsam mit dem Investitionspaket für Igls und der Nachnutzung des Areals der alten Talstation kommt diese Variante mit sparsamem alpinem Schi- und dafür viel vielfältigerem Winterbetrieb den Vorstellungen der Grünen am nächsten und ist ohne sinnvolle Alternativen“, so Schwarzl. „Wir werden dem vorliegenden Grundsatzbeschluss die Zustimmung geben, weil er unserer Haltung dem Grunde nach entspricht und für den Hausberg aller InnbruckerInnen viele neue und vor allem vielfältige Möglichkeiten eröffnet.“ Nicht zustimmen werden die Grünen der Forderung der Agrargemeinschaften nach stark eingeschränktem sozialem Wohnbau. „Es kann nicht sein, dass eine Agrargemeinschaft über Sozialpolitik entscheidet“, so Schwarzl.