Bezirkegruene.at
Navigation:
am 16. Dezember 2020

Blaulichtorganisationen an Silvester entlasten*

Thomas Lechleitner - Hunderte Einsätze durch Verzicht auf Pyrotechnik vermeidbar


Das Abfeuern von Feuerwerk der Kategorie F2 und höher im Stadtgebiet ist verboten. Dennoch werden jedes Jahr an Silvester tausende Pyrotechnikartikel (Raketen & Böller) gezündet.
Im Namen von Kleinkindern, Senior*innen und Kranken appellieren die Grünen auf den freiwilligen Verzicht von privatem Feuerwerk. Ebenso werden Haus-, Nutz- und Wildtiere durch Explosionen und Lichtblitze großem Stress ausgesetzt.

Heuer kommt eine weitere Komponente dazu. „Im letzten Jahr mussten die Blaulichtorganisationen an Silvester über 400-mal ausrücken. Davon entfielen 346 Einsätze auf die Rettung“, so der Grüne Bezirks- und Gesundheitssprecher Thomas Lechleitner.
„Die Mitarbeiter*innen im Gesundheitssystem stoßen aufgrund von Corona bereits jetzt an ihre Grenzen . Jeder vermeidbare Einsatz ist ein Gewinn für die Ärzt*innen, Sanitäter*innen, Pfleger*innen und viele weitere."

Der Appell richtet sich vor allem an die männliche Bevölkerung. "Über 90% der Verletzungen durch Feuerwerkskörper betreffen Männer", verweist Lechleitner auf die vergangenen Jahre. Diese unterschätzen, häufig unter Alkoholeinfluss, die Gefahr der Explosivkörper erheblich.
​​