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am 5. März

Grüne fordern Kostentransparenz

Georg Willi - Beginnender Wahlkampf treibt Blüten

„Der beginnende Wahlkampf treibt bemerkenswerte Blüten. Vermeintliches Unwissen beherrscht die aktuelle Strategie, um den InnsbruckerInnen vor der Wahl nicht reinen Wein einschenken zu müssen. Vor einer Woche hatten ÖVP und SPÖ betont, von der Grobkostenschätzung für die Platzgestaltung von der Herrengasse bis zur Jesuitenkirche nichts gewusst zu haben. Jetzt reiht sich auch BMin Oppitz-Plörer in die Schar der Unwissenden ein“, schüttelt Klubobfrau Uschi Schwarzl von den Grünen den Kopf. „Fakt ist, dass den politischen Mitgliedern der Steuerungsgruppe (FI, ÖVP, SPÖ und Grüne) die Grobkostenschätzung nicht nur mündlich mitgeteilt, sondern schriftlich vorgelegt wurde. Das heißt, alle Fraktionen des Stadtsenates wussten, dass der riesige Platz vom Congress bis zur Jesuitenkirche rund 8,3 Mio. € kosten wird. Da kann ich nur schmunzeln, wenn die Bürgermeisterin nun behauptet, nichts davon gewusst zu haben, weil sie die entsprechende Sitzung frühzeitig verlassen habe.“

Für den grünen Bürgermeisterkandidaten Georg Willi gilt der Spruch „Was es wiegt, das hat es.“ Die Planungen seien unter Einbindung vieler Fachleute seriös gemacht und von der Steuerungsgruppe zustimmend zur Kenntnis genommen worden. „Es erstaunt mich, wenn jene Bürgermeisterin, die für die Fertigstellung der umstrittenen Patscherkofelbahn jeden nur möglichen Zeitdruck erzeugt hat, jetzt völlig anders argumentiert.“ Man könne den Vorplatz der Hofburg nicht unter Zeitdruck diskutieren, durchdrücken oder bauen. „Davon ist ohnehin keine Rede, weil wegen der Rad-WM zunächst nur der Vorplatz des Hauses der Musik verwirklicht wird. Deshalb lösen sich die kalkulierten Baukosten für den ganzen Platz aber nicht in Luft auf. So seriös sollte man sein. Im übrigen gilt die Forderung von uns Grünen und vieler anderer, dass vor den Wahlen alle bekannten Kosten von Patscherkofelbahn, Haus der Musik, Platzgestaltung vor der Hofburg etc. auf den Tisch müssen“, so Willi.