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am 8. November

ÖFB & Bundesliga laden zum Round Table „Fußball und Homophobie

- „Fußball soll verbinden und stärken, nicht diskriminieren.“

Der Österreichische Fußballbund und die Österreichische Bundesliga sind bestrebt, mehr Bewusstsein beim Thema „Fußball und Homophobie“ zu schaffen. Gestern Abend fand in Wien ein Treffen mit Vertreter*innen mehrerer Vereine und politischer Fraktionen statt.


„Homophobe Sprechchöre, Transparente, Aufkleber und Beschimpfungen untereinander, das Thema Homosexualität ist für Fans, Spieler*innen und den Nachwuchs immer präsent. Treffen wie diese sind ein wichtiger Schritt, um die Situation für alle zu verbessern“, so der GRÜNE Gemeinderat und Sportsprecher Thomas Lechleitner.

„Der Fußball hat auch eine gesellschaftliche Verantwortung und wir wollen auf Basis von bereits Geleistetem weiterhin unseren Beitrag beisteuern“, so Bundesliga-Vorstand Reinhard Herovits.

Der Erfolg gibt ihnen Recht. Vor allem in der Jugendarbeit sind schon erste Erfolge sichtbar. „Weitere mögliche Schritte sind Sensibilisierungsmaßnahmen in der Trainer*innenausbildung und Online-Vernetzungsmöglichkeiten, sowohl für Spieler*innen als auch Fans“, nennt Lechleitner besprochene Inhalte des gestrigen Treffens.


„Wir wissen um die Bedeutung sichtbarer Symbole und Vorbilder“, so Herovits, „wollen aber auch die Nachhaltigkeit unserer Bemühungen sicherstellen, denn es braucht eine langfristige und tiefgehende Bewusstseinsschärfung einer ganzen Gesellschaft.“ Die ersten Schritte sind mit dem Treffen getan.

Dass am Ende mehr dazugehört, als regenbogenfarbene Armbinden oder Eckfahnen, darüber sind sich alle einig.

Foto vlnr: Reinhard Herovits (Bundesliga-Vorstand), Thomas Lechleitner (Stv. Klubobmann & Sportsprecher), Ingo Mach (ÖFB, präventive Fanarbeit)