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am 26. Juni

50-Meter-Schwimmhalle: Ehrenrunde oder mehr?

Georg Willi - „Schwimmhalle darf nicht auf Kosten besonders wichtiger Bereiche gehen“.


„Die Geschichte der 50 m-Schwimmhalle ist 40 Jahre alt. Bisher ohne Lösung, trotz aller Bemühungen. Meine zweijährigen Verhandlungen haben zum Ergebnis geführt: nicht finanzierbar! Deshalb wollte ich zusammen mit LHStv. Geisler Klarheit schaffen und das Unangenehme sagen: Wir können uns als Stadt trotz Zuschüssen die 34 Mio. € teure Schwimmhalle nicht leisten.“ betont heute BM Georg Willi.
 
„Jetzt wird den Schwimmer*innen und dem Verband wieder die jahrzehntealte Karotte der 50-Meter-Schwimmhalle vor die Nase gehängt“, so Willi. „Schön, dass LHStv. Geisler gute 8 Mio. € Landesgeld in Aussicht stellt. Aber das war bisher schon so und macht die Schwimmhalle nicht leichter finanzierbar. Genau deshalb haben LHStv. Geisler und ich vor kurzem mitgeteilt, dass wir die 50 m-Schwimmhalle für nicht machbar halten.“
 
Wenn der Gemeinderat seit gestern „eine Ehrenrunde“ einlegen wolle, sollte dies aufgrund der notwendigen Planungssicherheit für die Kommunalbetriebe schnell gehen. „Jetzt ist es Aufgabe der vehementen Befürworterin des Projekts, Sportstadträtin Elisabeth Mayr, rasch ein realisierbares und auch finanzierbares Projekt auf die Beine zu stellen.“
 
Für Bürgermeister Georg Willi ist eine 50-Meter-Schwimmhalle schön, aber eindeutig nicht so wichtig wie Investitionen in Kindergärten, Schulen, öffentlichen bzw. Radverkehr, Sozialprojekte oder Investitionen in die Verbesserung des öffentlichen Raumes. Kritisch sieht Willi auch die für die Schwimmhalle notwendige Schließung des Standorts Höttinger-Au, weil dann der „ganze wachsende Westen der Stadt ohne städtisches Schwimmbad auskommen müsste.“