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am 1. März

Wohnbaubilanz kann sich sehen lassen

- Klubobfrau fordert permanente Preisbindung von gefördertem Wohnbau

Die Wohnbaubilanz der Stadt Innsbruck könne sich - so die Klubobfrau der Innsbrucker Grünen Uschi Schwarzl - sehen lassen. 2250 geförderte Wohnungen wurden gebaut beziehungsweise sind in Planung. „Mit dem ÖROKO werden wir weiter in diese Richtung arbeiten. Sorge bereitet mir der private Wohnungsmarkt: Wohnraum wird allzu oft zum Spekulationsobjekt. Hier bräuchte Innsbruck die Unterstützung des Bundesgesetzgebers.

„Wir können aber verhindern, dass geförderte Wohnungen nach Rückzahlung der Förderung auf dem Spekulationsmarkt landen“, ist Schwarzl überzeugt. „Dass geförderter Wohnbau immer einer Preisbindung unterliegt ist eine wesentliche Forderungen der Grünen in Stadt und Land.“ Von den etwa 75000 Wohnungen in Innsbruck sind schon jetzt über 20 Prozent gemeinnützig.

Zusätzlich müsse künftig ein Schwerpunkt für junge Menschen in Ausbildung gesetzt werden: „Studierendenwohnanlagen mit WG-ähnlichen Wohnformen entlasten auch den restlichen Wohnungsmarkt und dämpfen die Preise in der ganzen Stadt“, ist Schwarzl überzeugt.