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am 21. Dezember 2020

Weihnachtswunder für Kara Tepe auf Lesbos?

Georg Willi, Renate Krammer-Stark - Innsbruck kann Schutzsuchende sofort aufnehmen.


Heute wird ein Brief an die Bundesregierung das Rathaus verlassen, der einmal mehr, aber dieses Mal getragen von einem breiten Netzwerk an NGO's und Privatpersonen, die sofortige Aufnahme von Schutzsuchenden in Innsbruck anbietet. Dass dieser Brief zustande gekommen ist, ist nicht nur ein klares Bekenntnis zur Humanität, sondern auch der verschriftlichte Wille, besonders Kinder und Familien aus den katastrophalen Zuständen in den griechischen Flüchtlingslagern zu holen, freuen sich Bürgermeister Georg Willi und die Klubobfrau der Innsbrucker Grünen Renate Krammer-Stark. "Gerade unsere Fraktion ist schon vor, aber gerade auch unmittelbar nach Bekanntwerden der Situation auf Lesbos vor mehr als einem Jahr initiativ geworden und hat in Gesprächen mit den Koalitionspartner*innen den Weg für diesen Brief heute geebnet. Ich hoffe sehr, dass dieser Weihnachtsbrief an Bundeskanzler Sebastian Kurz und seine Regierungspartner*innen eine Kursänderung in der österreichischen Moria-Politik bewirken kann. Das Weihnachtswunder ist immer noch möglich!", ist Krammer-Stark überzeugt.


"Die Zustände im neuen Flüchtlingslager Kara Tepe sind ebenso unerträglich wie sie in Moria waren. Diese humanitäre Katastrophe verlangt ein rasches, unbürokratisches – ein menschliches Handeln. Innsbruck ist bereit zu helfen – das zeigt auch der breite Konsens, den wir zu diesem Thema in der Stadtpolitik haben. Der Brief aus Innsbruck ist eine Stimme von vielen, die ein Umdenken der Regierung fordern. Gemeinsam hoffen wir, dass diese Stimmen auch gehört werden", schließt Willi.