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am 5. Dezember 2019

Keine Wartezeiten mehr bei der Kinderbetreuung

Zeliha Arslan - Ziel muss Vereinbarkeit von Familie und Beruf sein.


Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie wird für arbeitende Eltern immer mehr zu einem Balanceakt. So stellt gerade der Wechsel von einer städtischen Kinderkrippe in einen städtischen Kindergarten eine zeitliche Herausforderung dar, die von vielen Eltern kaum mehr bewältigt werden kann. Die Gemeinderätin der Innsbrucker Grünen und gleichzeitig Vorsitzende des Bildungsausschusses Zeliha Arslan zeigt sich empört und gleichzeitig kämpferisch: „Unser Ziel muss die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sein.“

 

Das Problem ist Folgendes: Kinderkrippen werden nur für Kinder bis maximal zum 3. Geburtstag angeboten. Es kommt dadurch nicht nur zu Lücken, weil die neuen Kinder im Kindergarten erst mit September starten, sondern noch zusätzlich zu Wartezeiten, da ein zeitversetzter Start für die Kinder angeboten werden muss, damit die Pädagog*innen vor Ort sich auch um die neuen Kinder kümmern können. In einigen Fällen führte diese bisherige Regelung dazu, dass Eltern bis zu 3 Wochen warten mussten, bis ihr Kind im städtischen Kindergarten starten konnte.

 

Auf Antrag von GRin Arslan wurde nun gemeinsam mit der zuständigen Stadträtin ein Vorgehen geschaffen, das eine vollständige Betreuung ohne Wartezeiten vorsieht. Die Eltern können ab nun frühzeitig einen Antrag auf lückenlosen Übergang von der städtischen Kinderkrippe in den städtischen Kindergarten stellen. GRin Arslan: „Mit maximal 5 Urlaubswochen im Jahr schafften es bisher die wenigsten Eltern, betreuungslose Zeiten abzudecken. Ich bin froh, dass nun durch meine Initiative schonmal eine dieser Lücke geschlossen werden konnte.“​