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am 25. September

Impulspaket Soziales: Stadtgrüne werben für Unterstützung bei teurem Wohnen

Renate Krammer-Stark, Marcela Duftner - "Forderung von Soziallandesrätin Fischer nach Millionenpaket hat unsere volle Unterstützung".


Nach einem 130 Mio. Euro schweren Wirtschaftsförderungspaket im Jahr 2015 durch das Land Tirol fordert die grüne Soziallandesrätin Gabriele Fischer für das kommende Budget ein "Impulspaket Soziales" - und trifft dabei auf volle Zustimmung der Innsbrucker Grünen. "Der Kurs der schwarz-blauen Bundesregierung geht in die falsche Richtung, da hat sich Tirol unter grüner Regierungsbeteiligung gemeinsam mit den anderen westlichen Bundesländern klar dagegen positioniert", erinnert die Klubobfrau der Innsbrucker Grünen, Renate Krammer-Stark. "Auch wir in der Stadt Innsbruck wollen weiter in die soziale Infrastruktur investieren, obwohl wir sparen müssen, und freuen uns dabei auf die Unterstützung des Landes. Jetzt ist die Zeit gekommen, einen aktiven Impuls zu setzen und den Sozialbereich aufzuwerten: "Hier geht die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern ganz weit und zum Nachteil der Frauen auf. Und es gibt zu viele Menschen, die mit ihren Einkommen nicht über die Runden kommen." Denen müsse jetzt, wo der kalte Wind aus Wien wehe, die volle Aufmerksamkeit gelten und ein Millionenpaket für Soziales folgen.

Die Stadt Innsbruck zählt vor allem beim Thema teures Wohnen auf Unterstützung von Seiten des Landes. "Der internationale Trend sagt, dass Städte immer mehr den Besserverdienenden und Reichen vorbehalten sind und jene, die nicht über Erbschaften oder über zwei volle Einkommen verfügen, aus der Stadt verdrängt werden", erklärt Gemeinderätin Marcela Duftner. Hier setze die Stadt einerseits auf leistbare Infrastruktur - Stichwort gute und preiswerte Öffis statt teure Autos - und hoffe auf raumordnerische und weitere soziale Impulse. "Wir werden demnächst neue Vorschläge auf den Tisch legen, wie wir von städtischer Seite die horrenden Mietpreise einbremsen wollen", kündigt die Gemeinderätin an.