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am 20. August

Grüne begehren Informationen zu den „Aktion 20.000“-Angestellten der Stadt

Dejan Lukovic - „Wir sind uns unserer sozialen Verantwortung im Gegensatz zu Schwarz-Blau bewusst.“


„Der Umgang der Bundesregierung mit Arbeitnehmer_innen ist mehr als zynisch“, kommentiert der Grüne Gemeinderat Dejan Lukovic die Handhabe der FPÖ-Unsozialministerin Hartinger-Klein, die Studien und Informationen über die von der Schwarz-Blauen-Regierung ausgesetzte „Aktion 20.000“ den Steuerzahler_innen vorzuenthalten.

Die „Aktion 20.000“ hatten das Ziel Langzeitarbeitslose über 50 Jahre wieder in ein Berufs- und Sozialleben zu führen, woran sich auch die Stadt Innsbruck beteiligte. „Wenn die Unsozialministerin schon keine Transparenz im Sinne unserer geschätzten Kolleginnen und Kollegen schaffen will, müssen wir dies selbst in die Hand nehmen, um ihnen helfen zu können“, kündigt Lukovic eine Dringende Anfrage des Grünen Gemeinderatsklubs an, in dem die Situation der „Aktion 20.000“-Angestellten abgefragt wird. 

Abgefragt werden soll, wie viele Personen über die „Aktion 20.000“ in der Stadt angestellt wurden, in welchen Abteilungen diese angestellt sind, wie lange sie noch bis zum gesetzlichen Pensionseintritt arbeiten müssten und wie die Personalabteilung der Stadt Innsbruck plant, den von der Aussetzung der „Aktion 20.000“ betroffenen Arbeitnehmer_innen zu helfen. Erst anhand einer klaren Faktenlage können Mittel und Wege gefunden werden, wie den Angestellten effektiv geholfen werden kann. „Wir sind uns unserer sozialen Verantwortung im Gegensatz zu Schwarz-Blau bewusst und lassen niemanden zurück“, stellt der Gemeinderat die Beweggründe für die Dringende Anfrage klar. 

Bundesweit wurden laut einer Anfragebeantwortung der Unsozialministerin knapp 4.400 Menschen über die „Aktion 20.000“ angestellt, deren berufliche Perspektive nun vor dem Aus steht. „Wir wollen nicht, dass auch Angestellte der Stadt Innsbruck von Schwarz-Blau über die Planke geschickt werden“, schließt Lukovic mahnend ab.