Bezirkegruene.at
Navigation:
am 21. September

Weniger Rasereien, weniger Unfälle: Grüne für Gewessler-Pläne

- Unterstützung aus Innsbruck für härtere Strafen gegen Lebensgefährder*innen.

Mit dem aktuellen Vorschlag, höherer Strafen bei Verstößen gegen die Verkehrssicherheit zu erheben, hat Verkehrsministerin Leonore Gewessler einen wichtigen Punkt getroffen: Die Verkehrsministerin schlägt höhere Geldstrafen und eine längere Führerscheinentzugsdauer, bis hin zum Auto-Entzug nach Schweizer Vorbild, vor. Tirol ist eines von drei Bundesländern, in denen die Anzahl der bei Unfällen verstorbenen Menschen 2019 angestiegen ist – nicht angepasste Geschwindigkeit ist eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Auch 2020 sind im ersten Halbjahr jede Woche zwei Menschen auf Österreichs Straßen gestorben.
„Absurd hohe Geschwindigkeiten oder Wettrennen durchs Stadtgebiet sind Tatbestände, die nicht länger hingenommen werden und zu viel stärkeren Konsequenzen führen müssen“, ist Grün-Gemeinderätin Janine Bex von diesem Maßnahmenpaket überzeugt – so melden sich immer mehr Bürger*innen wegen Beschwerden über überhöhte und gemeingefährliche Geschwindigkeiten in Innsbruck bei den Grünen. Janine Bex unterstreicht deswegen die Notwendigkeit der Bemühungen von Verkehrsministerin Leonore Gewessler, die Gefahr auf den Straßen zu reduzieren.
Seitens der Grünen gibt es auch in Innsbruck regelmäßig Vorstöße für mehr Verkehrssicherheit, etwa durch Tempo 30 – dabei reduziert sich der Bremsweg um mehr als die Hälfte. Allerdings finden sich selten politische Mehrheiten für Tempo 30. Die Stadt Innsbruck versucht deswegen, mit einem mobilen Radargerät vor allem auch im Nahbereich von Kinderbetreuungseinrichtungen, SeniorInnenzentren und von Öffi-Haltestellen dieser Problematik von Geschwindigkeitsübertretungen entschieden entgegenzuwirken. So werden an besonders heiklen Stellen Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt und bei Tempoüberschreitungen Anzeigen erstattet. „Die immer wiederkehrende Problematik des extremen Rasens darf gesellschaftlich nicht als einmaliger Ausrutscher bzw. als toleriertes Kavaliersdelikt eingestuft werden“, hofft die Grün-Gemeinderätin, die selbst Mutter von zwei Kindern ist, auf rasches Gelingen der Gewessler-Pläne.