Bezirkegruene.at
Navigation:
am 14. September

Ver­kehrs­sicher­heit vor Schulen durch Tempo 30

Janine Bex - Schulwege gehören durch Tempobremsen geschützt.


Dass Vizebürgermeister Johannes Anzengruber sich als Beschützer der Schulwege inszeniert, während seine Fraktion seit drei Jahren fast alle Verkehrssicherheitsmaßnahmen gemeinsam mit der FPÖ niederstimmt, wollen die Innsbrucker Grünen nicht so stehen lassen. „Wir haben zahlreiche Bürger*innen- und Elterninitiativen in der ganzen Stadt, die sich langsamere Autos zumindest an den Schulwegen wünschen. Die ÖVP hat so gut wie alle Vorschläge von Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl für Tempo 30 in der Nähe von Bildungseinrichtungen niedergestimmt“, kritisiert Klubobfrau Janine Bex – „und das, obwohl Tempo 30 den Bremsweg halbiert und dadurch die effizienteste Sicherheitsmaßnahme für Schulwege ist.“

Dank ÖVP können Autos etwa in der Reichenauer Straße, in der Schneeburggasse oder an der Höhenstraße immer noch mit 50 km/h an Schulkindern vorbeirasen – obwohl Initiativen vor Ort seit Jahren langsamere Autos und sicherere Schulwege fordern. Bei trockener Straße ist ein Auto, das mit 50 km/h vollbremst an jener Stelle, wo ein bei 30 km/h vollgebremstes Auto schon steht, immer noch mit über 40 km/h unterwegs. „Wir begrüßen jede Sicherheitsmaßnahme und Hinweise auf Schulwegen wo auch kleine Figuren helfen können. Aber das, was die meisten Innsbrucker*innen wirklich wollen und was die Schulwege wirklich schützt, nämlich Tempo 30, scheitert meistens an ÖVP und FPÖ“, sagt Klubobfrau Janine Bex, die Anzengrubers Schulweginszenierung deswegen „als peinliche Pflanzerei der Bürger*innen“ bezeichnet.