Bezirkegruene.at
Navigation:
am 18. Februar

Lautes Zeichen der Fahrradlobby - fast jeden Tag ein Radunfall ist zu viel

Janine Bex - Innsbrucker Grüne setzen nach erfolgtem Startschuss des Radmasterplans auf rasche Sicherheitsmaßnahmen.

Wenn jemand bisher noch geglaubt hat, es gebe in Innsbruck nur eine Autofahrerlobby, ist spätestens seit gestern eines Besseren belehrt: Der Veranstaltungsraum der Innsbrucker Stadtbibliothek war mit laut Veranstalterinnen über 200 Gästen mehr als voll, als es beim 1. Innsbrucker Radworkshop um konkrete Ideen der Innsbrucker*innen für ein besseres Radwegnetz, mehr Abstellmöglichkeiten und mehr Sicherheit im Radverkehr ging. "Wir haben in Innsbruck fast jeden Tag einen Fahrradunfall - und das sind nur die den Behörden wegen verletzter Menschen oder beschädigter Dinge gemeldeten Unfälle. Wir müssen mit mehr Platz für das umweltfreundliche Fahrrad die Sicherheit für zwei Gruppen erhöhen: für jene, die mit dem Rad unterwegs sind und für jene, die sich von zu knapp vorbeifahrenden Fahrrädern in ihrer Sicherheit eingeschränkt fühlen", sagt Gemeinderätin und Mitglied des Mobilitätsausschusses Janine Bex.


Auf das laute Zeichen der Fahrradlobby beim 1. Innsbrucker Radworkshop werden die Grünen konkrete Maßnahmen forcieren. Dazu gehören neben Abstellmöglichkeiten, an denen es an vielen zentralen Stellen noch fehlt, vor allem sichere Radübergänge und verbesserte Radachsen. "Wir müssen auch dort, wo es heute schon eng ist, mehr Platz für Fahrräder schaffen. Nur mit besseren Bedingungen werden wir es schaffen, noch mehr Innsbrucker*innen aufs Rad zu bringen, damit die Umwelt zu schonen und einen Beitrag zur Rettung des Klimas zu leisten", betont die Klubobfrau Renate Krammer-Stark.