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am 4. Oktober

Kanzler plant Sabotageakt gegen Öffis

Uschi Schwarzl, Renate Krammer-Stark - gegen schwarzblaue Zwangsmaßnahmen.


Die von Bundeskanzler Kurz nach dem heutigen Ministerrat angekündigten Zwangsverordnungen von Autos auf Öffi-Spuren gegen den Willen der Städte, sehen die Innsbrucker Grünen äußerst kritisch. „Der öffentliche Verkehr ist immer dann gut vorangekommen, wenn die verschiedenen Ebenen zusammengearbeitet haben. Wer mit dieser Tradition der guten Zusammenarbeit bricht und Zwangsmaßnahmen gegen den Willen der Städte durchdrücken will, führt nichts Gutes für die Öffis im Schilde“, sagt Klubobfrau Renate Krammer-Stark: „In den Städten hat niemand eine Freude damit, wenn die schwarzblaue Bundesregierung unseren öffentlichen Verkehr jetzt durch Autos auf Busspuren bremsen will.“


Innsbrucks Mobilitätsstadträtin Uschi Schwarzl spricht gar von einem „geplanten Sabotageakt des Kanzlers gegen die Öffis“ und erinnert daran, dass in Norwegen alle Maßnahmen in dieser Richtung wieder zurückgenommen werden mussten, weil innerhalb von kürzester Zeit Elektro-Autos die Busspuren und wegen Gratis-Parkens und Maut-Erleichterungen auch die Städte zugeparkt hätten. „Der Bus und die Straßenbahn sind attraktiv, weil sie mehr Menschen transportieren und schneller durch die Stadt kommen: dafür haben wir in Innsbruck in guter Zusammenarbeit Millionen in Busspuren investiert.“