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am 30. April

Innsbrucker Grüne wollen keine Millionengräber mehr in Innsbruck

Janine Bex - Absage an neue Tiefgarage - gibt genug Investitionsbedarf an der Oberfläche.


Erfreut darüber, dass die Wirtschaftskammer sich offenbar von einem Millionengrab am SoWi- und Fennerareal verabschiedet, zeigt sich heute die grüne Klubobfrau Janine Bex. „Während die ehemalige Bürgermeisterinnen-Partei nach wie vor an einem zweistelligen Millionenprojekt mitten in der Stadt festhält, ist im letzten Interview mit dem Bezirksstellenobmann der Wirtschaftskammer keine Rede davon.“ 


Die Innsbrucker Grünen wollen angesichts der nach Corona anstehenden Investitionen in die soziale und kulturelle Infrastruktur Millionengräber in Innsbruck verhindern. Unsere politische Vorstellungskraft darf in diesen Zeiten nicht nur weiter in das ewige „more of the same" gehen; diese Zeiten bringen auch einmalige Chancen und Potenziale sowohl für die Bevölkerung als auch für die Wirtschaftsbetriebe der Stadt mit sich. Es ist unsere Aufgabe, diese zu heben. Innsbruck verfüge über eine hochwertige Hotellerie und Gastronomie und es stünden neue kulturelle Angebote vor der Türe, die die Stadt für noch nicht erschlossene Zielgruppen interessant machen.

Die Zukunft des Tourismus liege nicht in Gästen,  die scharenweise mit Reisebussen in die Innenstädte und an zentrale Orte gekarrt werden, um ein Foto zu machen, einen Kaffee zu trinken und dann wieder die Heim- oder Weiterreise anzutreten, sagt Nationalratsabgeordnete Barbara Neßler, die wie Bex selbst in einem Tourismusbetrieb aufgewachsen ist. Diese Form des Tourismus ist nicht nachhaltig und bringt relativ wenig Wertschöpfung. Anstatt dieses Modell durch mehr und mehr Parkplätze immer weiter auf die Spitze zu treiben, müssen wir den Qualitätstourismus und Anreize für eine längere Aufenthaltsdauer fördern, um somit auch die Wertschöpfung zu steigern. Kurzum, was Innsbruck braucht: Tourismus, von dem alle profitieren!