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am 27. Juli

Grüne wollen „Masterplan Sicher 30

Renate Krammer-Stark - „Wir haben ausreichend Grundlagen für Maßnahmen zur Entlastung der geplagten AnrainerInnen“.


Nach über 90.000 gemessenen Geschwindigkeitsüberschreitungen alleine im Innsbrucker Stadtgebiet, sehen die Innsbrucker Grünen dringenden Handlungsbedarf in Sachen Temporeduktion. „Die Polizei berichtet von fast 250 Tempostrafen in Innsbruck pro Tag – und das sind nur jene, die beim zu schnell fahren erwischt werden. Die Dunkelziffer beträgt sicher ein Vielfaches“, sagt Klubobfrau Renate Krammer-Stark, die von zahlreichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung berichtet: „Unsere Initiative ‚Sicher 30‘ hat dazu geführt, dass sich viele BürgerInnen aus allen Stadtteilen gemeldet haben und für die Sicherheit und für den Lärmschutz der AnrainerInnen mehr Tempolimits und stärkere Kontrollen fordern“, berichtet Krammer-Stark, die selber am Fürstenweg als Anrainerin an einer viel befahrenen Straße mit zahlreichen Tempoüberschreitungen wohnt.

 

Mit den mobilen Radarmessungen der Stadt Innsbruck und der Polizei an über 70 Innsbrucker Straßen und mit der Innsbrucker Gesamtlärmstudie, liegen laut der Grünen Klubobfrau die Fakten auf dem Tisch – man wisse jetzt über die zahlreichen BürgerInnenmeldungen hinaus auch systematisch, wo dringender Handlungsbedarf bestehe. Der Anhalteweg bei „Sicher 30“ betrage 18 Meter, jener bei 50 km/h mindestens 40 Meter. „Wir werden die gesammelten Fakten systematisch übereinander legen und wollen dann rasch in die Umsetzung von ‚Sicher 30‘ kommen“, sagt Renate Krammer-Stark und gibt auch einen Zeithorizont für die ersten Maßnahmen vor – „rechtzeitig, bevor die Brems- und Anhaltewege im Herbst und Winter noch länger werden“, sollen die ersten Straßenzüge systematisch entlastet werden, wenn es nach den Grünen geht.