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am 20. Jänner

Tanzsommer wird unter die Lupe genommen

Uschi Schwarzl, Mesut Onay - Langjährige Grüne Forderung nach Transparenz findet Mehrheit

Seit Bestehen des Innsbrucker Sommers im Allgemeinen und das Tanzsommers im Speziellen, haben sich die Innsbrucker Grünen für Transparenz und Kontrolle angesichts des hohen öffentlichen Mitteleinsatzes engagiert. „Was in Oppositionszeiten jedoch unmöglich war, trägt jetzt in der Regierung Früchte“, sieht sich die grüne Klubobfrau Uschi Schwarzl spät aber doch bestätigt.

„Auch 2013 waren die Innsbrucker Grünen die einzigen, die sich gegen einen 3-jährigen Fördervertrag mit dem Tanzsommer ausgesprochen haben“, erläutert GR Mesut Onay, „weil Voraussetzung für einen solchen die ganzjährige kulturelle Tätigkeit in Innsbruck ist.“ Das sei beim Tanzsommer ganz offensichtlich nicht gegeben. 2016 setzte sich diese Erkenntnis nach rechtlicher Prüfung allgemein durch, weshalb der Vertrag mit dem Tanzsommer auch nicht verlängert wurde.

„Die vom Gemeinderat beschlossene Prüfung – insbesondere der möglichen gesellschaftsrechtlichen Verflechtungen und Zahlungsflüsse – ist der logische und notwendige nächste Schritt“, blicken Schwarzl und Onay den Prüfergebnissen mit Interesse entgegen.