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am 17. Juni

Die Stadt gehört auch den Jugendlichen

- Gerade in den Lockdown-Phasen wurde von Jugendlichen und Kindern Kooperation gefordert, nun darf die Politik das Geleistete nicht vergessen.


Jugendliche agieren und interagieren im öffentlichen Raum. Gerade der Austausch mit anderen Jugendlichen ist ein wichtiger Sozialisationsmotor. Der Wegfall von Tagesstrukturen wie Schule, aber auch fehlende Angebote aus dem Bereich Kultur und Sport hatten dramatische Folgen für junge Menschen. Der Beitrag von Kindern und Jugendlichen diente dazu, die Risikogruppen zu schützen. Mit dem Beginn der Lockerungen werden aber die Defizite in unserem System wieder sichtbar. Es fehlt an Angeboten und Räumlichkeiten.  

"Anstatt Verbotsräume sollten endlich neue Denkräume geschaffen werden, damit Jugendliche ihr Recht auf ihren Platz in unserer Stadt bekommen", so Gemeinderätin und Jugendsprecherin der Innsbrucker Grünen Zeliha Arslan.

Die Innsbrucker Grünen setzen sich seit Monaten für das Kultur- und Kreativquartier Bartlmä ein. Auf dem Areal Sankt Bartlmä im Stadtteil Wilten sollen auf dem ehemaligen Gelände der Maschinenfabrik Oberhammer Räumlichkeiten für Kultur, Handel und Gastronomie geschaffen werden. "Jetzt ist die Zeit um zu handeln und innovative und nachhaltige Konzepte umzusetzen und sich nicht hinter einer lähmenden Verbotspolitik zu verstecken" spielt Arslan auf die Diskussion rund um die Sillschlucht an und fordert abschließend unter Einbindung der Jugendlichen endlich öffentliche und konsumfreie Zonen zu schaffen in denen Jugendliche einfach Jugendliche sein können.