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am 19. Mai

Willi schlägt ‚Corona Ampel‘ vor

Georg Willi - Innsbrucker Bürgermeister will für Städte Berliner Modell andenken.


Ähnlich wie in der deutschen Bundeshauptstadt Berlin schlägt der Innsbrucker Bürgermeister Georg Willi eine Corona-Ampel speziell für Städte vor. „Auch wenn die Zahlen speziell in Innsbruck sehr gut sind und ich mich freue, dass jetzt endlich Lockerungen kommen, müssen wir weiter vorsichtig sein.“ 


Die Corona-Ampel solle klar verständlich und für die Bevölkerung transparent festlegen, wie im Falle von vermehrten neuen Coronavirus-Infektionen vorgegangen wird. „Die Ampel soll transparent die Reproduktionszahl der Fälle, die Neuinfektionen und die Intensivbettenkapazität überwachen“, so Willi.


Sobald die Ampel auf Gelb springt, wüssten alle Bescheid, dass Vorsicht geboten ist. Springt sie auf Rot, müssten auch Lockerungen gestoppt und wieder zurückgenommen werden. „Somit ist ein Ampelsystem nicht nur für die Gesundheitsbehörden übersichtlich, auch für Menschen in Innsbruck ist es eine transparenter Umgang mit den Fallzahlen. Wir legen im Vorfeld fest, wann gewarnt wird und wann Lockerungen zurück genommen werden müssen. Das gibt Planungssicherheit für alle Menschen“, meint der grüne Bürgermeister.


Innsbruck steht heute bei fünf aktiven Infektionen und über 10.000 Testungen seit beginn der Coronakrise. „Wir müssen gemeinsam Wege finden, wie möglichst schnell gelockert werden kann, ohne eine zweite Welle an Infektionen zu riskieren. Dafür ist die Ampel eine gute und transparente Variante“, ist sich der Innsbrucker Bürgermeister sicher: „Viele sind auf Kurzarbeit oder arbeitslos. Viele Betriebe und Vereine  warten auf weitere Lockerungen.“ Unvorhersehbare Rücknahmen von Lockerungen würden die Wirtschaft, Kultur und die Veranstaltungsbranche erneut hart treffen. Das Ampelsystem könnte hier Abhilfe schaffen.