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am 26. Juni

Vorbereitung auf mögliche 2. Welle ist Gebot der Stunde

Dejan Lukovic, Thomas Lechleitner - „Bis es einen Impfstoff gibt, müssen wir auf jede Eventualität vorbereitet sein!“


Die Corona-Pandemie betrifft die ganze Welt. Innsbruck ist, dank der von Bürgermeister Willi und dem Krisenstab gesetzten Maßnahmen, verhältnismäßig glimpflich durch die Krise gekommen. Aktuell gibt es in der Landeshauptstadt lediglich 3 bestätigte Corona-Fälle.

Im letzten Gemeinderat wurde der Bürgermeister mit einer ausführlichen und umfassenden Evaluierung der Arbeit der Magistratsdienstellen und der Gemeindeeinsatzleitung sowie des Krisenstabs beauftragt. Dem haben auch die Innsbrucker Grünen zugestimmt. Ihnen geht der Antrag jedoch nicht weit genug.

„Aus den Abläufen, beispielsweise der technischen Umsetzung von Homeoffice, die Verfügbarkeit von Quarantänebetten oder auch die Möglichkeit zur ausreichenden Desinfektion von Material, konnten wir viel lernen“, so Gemeinderat Dejan Lukovic, und weiter: „Wir wollen unseren Blick jedoch nicht nur in die Vergangenheit, sondern vor allem in die Zukunft richten.“

Der im letzten Gemeinderat eingebrachte, aber nicht mehrheitsfähige, Erweiterungsantrag sah vor, Gesundheitsstadtrat Anzengruber damit zu beauftragen, mit den gewonnenen Daten schnellstmöglich Maßnahmen für eine möglioche 2. Corona-Welle auszuarbeiten. „Sollte sich das Virus im Hebst erneut in Innsbruck ausbreiten, wollen wir gewappnet sein. Ein ausgearbeiteter Plan soll bestmöglichen Schutz gewährleisten und dabei die Freiheitsrechte der Innsbrucker*innen so wenig wie möglich einschränken“, so der Stv. Klubobmann und Gesundheitssprecher Thomas Lechleitner.  

Die Innsbrucker Grünen begrüßen bei der Evaluierung vor allem die Möglichkeit, Verbesserungsmöglichkeiten in Notfallplänen, Prozessabläufen und der Kommunikation rasch zu identifizieren und umzusetzen. In Krisenfall will man noch schneller, sicherer und effizienter reagieren können.